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<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>TTC Holzhausen - Aktuelles</title><link>http://www.ttc-holzhausen.de/</link><description>TTC Holzhausen - Aktuelles</description><language>de</language><image><title>TTC Holzhausen - Aktuelles</title><url>http://www.ttc-holzhausen.de/fileadmin/layout/verein/ttcholzhausen/images/ttc.gif</url><link>http://www.ttc-holzhausen.de/</link><width>16</width><height>16</height><description>TTC Holzhausen - Aktuelles</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Sat, 28 Apr 2012 11:15:00 +0200</lastBuildDate><item><title>Perfekter Ausklang einer perfekten Saison</title><link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M533374e323b.html</link><description>9:7 Derbyerfolg gegen Leutzsch</description><content:encoded><![CDATA[Nach einer etwas längeren Durststrecke in Punkto Oberliga-Spielberichte möchte ich wenigstens noch einmal ein paar Worte über unser letztes Spiel verlieren. Für diejenigen, die den Überblick verloren haben vielleicht erst einmal der aktuelle Stand: Wir standen auf Tabellenplatz 5 und mussten uns nur gegen die zwei besten Mannschaften der Rückrunde (Gornsdorf und Bautzen) geschlagen geben.
Mit den Leutzscher Füchsen stand uns jedoch nochmals ein echter Klassiker und zugleich ein hartes Stück Arbeit bevor. Während wir wie gewohnt in Bestbesetzung antraten, mussten unsere Gäste auf ihren starken Argentinier Sebastian Moavro (vertreten durch Marian Schmalz) verzichten. Es war also ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten, dessen Ende leider nicht jeder mitbekam, da auf Tomser heute noch eine Geburtstagsfeier wartete. In diesem Zusammenhang möchte ich mich nochmals für das Verständnis unserer Gäste bedanken sein zweites Spiel ein wenig vorzuziehen. <br /><br />Die Doppel liefen zunächst ziemlich unspektakulär. Mühle und ich konnten unsere Doppelbilanz gegen Mund/Fritsch weiter ausbauen, Becks und Richy taten gegen Hanl/Slesar selbiges mit ihrer Negativserie und Tomser und Micha spielten gegen Hübner/Schmalz wieder mal solide und brachten uns somit (wie gewohnt ;-)) mit 2:1 in Führung. An dieser Stelle möchte ich gern mal erwähnen, dass sich unsere berühmte Doppelschwäche vergangener Jahre ins komplette Gegenteil verwandelt hat und wir fast immer mit einer Führung aus den Doppeln gegangen sind.<br /><br />Im ersten Einzel musste Mühle dann gegen Slesar ran. Und dank exponentiell steigender Formkurve konnte er einmal mehr über seinen Lieblingsgegner triumphieren. Becks fand dieses Mal gegen Hanl leider kein Mittel und verließ den Tisch noch vor Mühle, obwohl der zeitgleich mit Tomser und Micha angefangen hat. <br />Ich bekam es zunächst mit meinem früheren Trainingspartner Max Fritsch zu tun. In einem eher unspektakulären Match konnte ich mich letztendlich in drei Sätzen durchsetzen. Nicht ganz so gut sah es bei Tomser aus. Mit Zeitdruck im Rücken und nicht ganz optimaler Belagwahl musste er sich in fünf Sätzen (wie auch sonst wenn man schon mal schnell fertig werden will ;-)) einen etwas glücklich agierenden Jakob Mund geschlagen geben. <br />Unten machte Micha mit Schmalz kurzen Prozess und auch Richy legte gegen Hübner erst mal ordentlich vor. Doch nach 2:0 Satzführung wurden die Körner immer dünner, sodass es am Ende doch nicht mehr reichten sollte.<br /><br />Zu Beginn der zweiten Runde stand Mühle kurz vor einer kleinen Sensation als er auf einmal gegen Hanl - der in der Rückrunde erst 6 Sätze verloren hat! - mit 2:1 in Führung lag. Aber der letzte Rest hat eben doch gefehlt. Becks spielte gegen Slesar zwar durchaus ordentlich, doch nach vier Sätzen musste er dann seinen Gegner zum Sieg gratulieren. Mein zweites Spiel gegen Mund war absolut auf Augenhöhe. Letzten Endes konnte ich jedoch in einem recht anschaulichen Spiel die Oberhand behalten. Tomser hatte in seinem vorverlegten Spiel gegen Fritsch zwar etwas zu rudern, aber auch er löste seine Aufgabe in drei Sätzen. Nachdem Micha gegen Hübner die ersten zwei Sätze knapp verlor, konnte seine Aufholjagd nur noch durch einen Kantenball bei 10:10 im Fünften gestoppt werden. Richy zeigte gegen Schmalz dafür einmal mehr Nervenstärke und bewahrte uns somit die Siegchance. Zugegeben, die Aussichten fürs Entscheidungsdoppel waren alles andere als rosig, aber Überraschungen gibt es ja bekanntermaßen immer wieder. Und so sollte es auch kommen. Mit wenig eigenen Fehlern und taktischer Überlegenheit gelang uns die wohl größte Überraschung des Tages.<br /><br />9:7 im Derby, was für ein Saisonabschluss<br /><br />Mit diesem Erfolg beenden wir eine geniale Saison mit einem hervorragenden fünften Platz. Ich denke das ist durchaus beachtlich, da wir ganze 20 Punkte mehr gemacht haben, als uns vor der Saison zugetraut wurden – ich sage nur „zero“. Aber wenn sich eine Mannschaft so gut ergänzt, dann kann es einfach nicht schief gehen. Es macht einfach Spaß mit dieser Mannschaft zu spielen und ich kann mich Mühle nur anschließen und mich für diese geile Saison bedanken. Nun gilt es nur noch für nächste Saison eine konkurrenzfähige Truppe aufzustellen, da meine Wenigkeit wohl in die Erste aufrückt. Aber wie wir diese Saison gesehen haben, sind auch wir in der Lage Abgänge gut zu kompensieren.<br /><br />Grüße Toni ]]></content:encoded>
<category>Oberliga</category>
<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 11:15:00 +0200</pubDate>
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<title>Tabellenplatz 5 gesichert!</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5edf4c1986d.html</link>
<description>8:3-Sieg gegen Uniklinikum Dresden</description>
<content:encoded><![CDATA[Das letzte Spiel der Saison wäre sicher eine ganz enge Kiste geworden und damit ein echter Kampf um den (einigermaßen unwichtigen) Platz fünf in der Tabelle der Verbandsliga. Doch aufgrund kurzfristiger krankheitsbedingter Ausfälle konnten die Damen von Uniklinikum Dresden nur mit drei Spielerinnen antreten. Das sahen wir mit einem weinenden (wir hätten auch gern ein &quot;richtiges&quot; Spiel gehabt), aber auch mit einem lachenden Auge. Schließlich stiegen dadurch natürlich die Chancen auf einen Sieg im letzten Match. Uniklinikum somit mit Hofmann, Diessner und Radloff am Start. Wir traten an mit Jule, Saskia, Claudia und mir.
Vor Beginn gab es gleich eine kleine feierliche Zeremonie. Da es gut möglich ist, dass unsere Saskia uns in der kommenden Saison studienbedingt nicht mehr zur Verfügung steht, verabschiedeten wir sie offiziell und überreichten ihr ein &quot;Erinnerungs-T-shirt&quot;. Das passt und gefällt auch. Sehr gut.
Zum Spiel. Claudia und ich gewannen sozusagen, ohne einen Schläger in der Hand gehabt zu haben. Schade, letztens hatten wir doch ein so gutes Match abgeliefert und wollten gern daran anknüpfen. Das wollten Jule und Saskia auch; die letzten Doppel hatten sie immer gewonnen. Doch gg. Hofmann/ Radloff verloren beide nach klar gewonnenem 1. Satz am Ende noch. Damit &quot;nur&quot; 1:1.
In der ersten Einzelrunde dann vier Punkte für uns. Jule am Ende recht sicher gg. Diessner und Saskia nach zwei Sätzen in der Verlängerung dann auch noch klar in 3 Sätzen gg. Hofmann. Besonders der Sieg von Claudi gg. Ilka Radloff sei lobenswert erwähnt. Auch wenn Ilka teilweise nicht besonders gut spielte, konnte Claudi nach einem verkorksten 1. Satz ihre Fehlerquote deutlich senken und ihre Trefferquote proportional dazu erhöhen. Im fünften Satz wehrte sie bei 8:10 zwei Matchbälle ab und war danach in der Lage, den Ball einfach nur auf den Tisch statt Harakiri zu spielen. Kompliment, das geht in die richtige Richtung. Ich kam in den zweifelhaften Genuss, mein Match kampflos zu gewinnen.
Somit 5:1 Zwischenstand.
Saskia hatte dann auch gegen Hofmann kaum Mühe, das sah bei Jule schon ein wenig anders auch; irgendwie wollte es nicht so recht klappen und so ging der zweite Punkt nach Dresden. Dann sollte auch ich mal zum Schläger greifen dürfen, musste aber gegen Ilka eine glatte 0:3 Niederlage einstecken.
Nun stand es 6:3 und ich war gleich wieder dran. Gegen Hofmann lief es dann besser und ich konnte einen sicheren 3:1 Sieg und damit einen erspielten Punkt beisteuern. Den Siegpunkt bekam Claudi dann wieder geschenkt und so stand es nach knapp 2 Stunden 8:3 und wir konnten uns dem angenehmen Teil des Tages widmen.
Saskia hatte leckere Torten mitgebracht und so ließen wir es uns bei Torte, Kaffee und Sekt gut gehen und - wie süß - unsere Saskia war ein bisschen traurig. Außerdem feuerten wir noch die Herren der 2. Mannschaft an, die gegen die Leutzscher Füchse ein 9:7 erkämpften. Das war somit ein gelungerer Nachmittag.
Unserer Saskia wollen wir danken für zwei tolle Jahre, in denen sie nicht nur mit sportlich sehr guten Leistungen aufgewartet hat, sondern auch mit ihrer Art immer für gute Stimmung gesorgt hat (auch wenn wir manchmal gar nicht wussen, worüber sie schon wieder schmunzelte). Ganz Abschied nehmen müssen wir aber noch nicht, die nächsten Monate bleibt sie uns noch erhalten und vielleicht verschlägt es sie nicht ganz so weit, so dass sie uns ab und zu spielerisch unterstützen kann. Darüber würden wir uns freuen.
Insgesamt geht für uns die Saison versöhnlich zu Ende. In der Rückrunde konnten wir letztlich 12 Punkte (das sind 100 % Steigerung gegenüber der Hinrunde) verbuchen und zeigen, dass wir gegen alle Gegner eine Siegchance haben. Nun müssen wir schauen, wie es in der nächsten Saison weitergeht.
<br />Grüße an alle, Ute]]></content:encoded>
<category>Verbandsliga</category>
<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 17:44:00 +0200</pubDate>
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<title>Auch im letzten Spiel erfolgreich</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5c8ede08395.html</link>
<description>9:4 in Steinheim</description>
<content:encoded><![CDATA[Letztes Spiel erfolgreich gestaltet- 9:4 in Steinheim<br /><br />Zu aller erst möchte ich mich bei den Lesern für den verspäteten Spielbericht entschuldigen, ich war mit Hausarbeit schreiben ( ja, wie immer zu spät angefangen...) beschäftigt und wollte auch nicht nur einen Dreizeiler zum letzten Spiel verfassen.<br /><br />Da Henne seinerseits wegen Prüfungsstress abkömmlich war und unsere Zweite das Spielgeschehen in der Oberliga nicht verzerren wollte, nahmen wir kurzerhand Mario (Kurzendörfer) aus der dritten Mannschaft mit. Mario, der schon im Vorfeld heiß wie Frittenfett auf seinen ersten Regionalliga Einsatz war, ließ sich extra T-Shirts bedrucken und verkaufte sich auch spielerisch, trotz des Klassenunterschieds, recht teuer.
Die ca. fünfstündige Anfahrt verging diesmal ziemlich flugs und ohne größere Zwischenfälle, sieht man mal davon ab, dass uns Mario´s Kollegen von der Autobahnpolizei beinahe auf dem Autobahnrastplatz beim wilden, widerrechtlichen Wasserlassen (schöne Alliteration…) in flagranti erwischt hätten. Doch mit dem Gesetz an Bord (Mario ist bei der Kriminalpolizei!) und dem nötigen Glück im Gepäck konnten wir auch diese raue Klippe sanft umschiffen. 2,5 Stunden vor Spielbeginn gönnten wir uns noch schmackhafte Pasta (überwiegend carbonara), die selbst Georg den Gierschlund zu sättigen vermochte und obendrein auch noch vorzüglich mundete.
Nach einer Runde &quot;Gummihallenfussball&quot; zum Aufwärmen und 1,5 stündigen Einspielen ging es vor ca. 6 (!) Zuschauern los. <br />Bei diesem Spiel möchte ich mich diesmal auf die wenigen Höhepunkte im Spielverlauf beschränken um danach mit einem kleinen Saisonfazit die Geduld des Lesers nicht überzustrapazieren. <br />Doppel 2:1. Höhepunkt: Satzgewinn von Jens und Mario, sowie durchaus Chancen noch einmal im dritten Satz (9:11). Mit diesem Satzgewinn hatte Mario auch gleich seine persönliche Zielstellung für sein Regionalligadebüt erfüllt!
In der ersten Einzelrunde gab es eigentlich nur zwei Höhepunkte; mein verschenkter Sieg gegen den kampfstarken Ali Hosseini und Marios Einzelauftritt vier Spielklassen über seiner Stammmannschaft. Ich führte gegen Hosseini 2:0 nach Sätzen, was aber vor allem an seinen Fehlern lag, produzierte dann ständig selbst Fehler während er zunehmend sicherer agierte-2:3. Mario blieb zwar ein Satzgewinn im Einzel verwehrt, dennoch spielte er durchaus gut mit und wurde in kleinster Weise vorgeführt. <br />5:4 nach der ersten Einzelrunde.
In der zweiten Runde sind vor allem die Siege unseres ersten Paarkreuzes hervorzuheben. Roman bezwang mit Romulus Revisz einen der besten Spieler der Regionalliga klar mit 3:0 und setzte sich somit selbst die Krone des stärksten Spielers der Rückrunde (16:2) auf. Auch Jens K., der seinen vierten Sieg im Spitzenpaarkreuz einfahren konnte, überzeugte mit gewohnt risikoreicher Spielanlage.
Mir oblag es schließlich den Siegpunkt zu holen, in einem für Außenstehende scheinbar nur schwer zu ertragenden Match zweier offensichtlich recht unmotivierter Kontrahenten. Endstand 9:4 - ein etwas arg unspektakulärer Ausklang einer doch recht erfolgreichen und turbulenten Saison. <br /><br />Die Heimfahrt zog sich dann wie immer ziemlich lang und die Zeitumstellung tat ihr übriges, sodass wir schließlich morgens halb vier wieder in Leipzig eintrafen und uns sehnlichst Schlaf wünschten.
Wir konnten die Saison auf einem hervorragenden vierten Platz beenden. Hervorragend aus dem Grund, weil wir das Maximum herausgeholt haben. Wir haben nur gegen die besten (und auch klar stärkeren Team) aus München, Fürstenfeldbruck und Weil verloren und viele enge Partien für uns entscheiden können. Unsere große Stärke dabei war sicherlich unsere Ausgeglichenheit und Kampfstärke sowie Romans wiedergefundene Galaform. In jedem Paarkreuz konnten wir immer Punkten, wenngleich natürlich unsere Zweier (Vorrunde: Henne; Rückrunde: Kurkö) im oberen Paarkreuz des Öfteren auf verlorenen Posten standen. Auch als es für uns um nichts mehr ging, konnten wir uns trotzdem immer wieder zu guten Leistungen motivieren, denn im Unterschied zu unseren Mitstreitern aus Bayern und Baden-Württemberg ist es für uns Sachsen auch im vierten Regionalligajahr etwas Besonderes und ein Ehre in der dritthöchsten deutschen Spielklasse vertreten zu sein.
Nun gilt es ein konkurrenzfähiges Team für die nächste Saison aufzustellen, mit dem man zumindest realistische Chancen auf den Klassenerhalt hat. Man darf also gespannt sein, ob und wie dies gelingt. Wir haben aber nun schon wiederholt gezeigt, dass wir im Stande sind Abgänge guter Spieler mit der spielerischen Steigerung der verbliebenen und aufrückenden Spieler wieder auszugleichen (Toni- halt dich ran ;)).<br /><br />Auf dass der TTC auch in der kommenden Spielzeit wieder HIER regiert!!!<br /><br />Gregor<br /><br />]]></content:encoded>
<category>Regionalliga</category>
<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 20:17:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>8:4 Sieg gegen Falkenau</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5e4b23d08cc.html</link>
<description>Kampf um die goldene Ananas vorerst gewonnen!</description>
<content:encoded><![CDATA[Heute stand unser vorletztes Spiel der Saison an und der Gegner waren die Mädels aus Falkenau. Eigentlich ging es in diesem Spiel nur um die goldene Ananas, genauer gesagt, wer vorerst Rang 5 in der Tabelle einnehmen wird. Bislang hatte diesen Platz Falkenau inne und wir standen dahinter. Da wir aber gern Ananas essen, wollten wir natürlich gewinnen. So richtig stand die Partie aber nicht unter einem guten Stern, denn die Hälfte der Truppe war doch mehr oder weniger stark angeschlagen. Aber was soll´s - wir wollten das beste draus machen.
Die Gäste traten mit Pierschel, Fischer, Gruner und Göhler an und somit (wie ich erst jetzt feststelle) ohne ihre Nummer 1.
Zum Spiel. Da legten wir gleich los wie die Feuerwehr. Jule und Saskia gewannen sicher in drei Sätzen gegen Fischer/Göhler und Claudia und ich gewannen doch sehr unerwartet auch glatt in drei Sätzen gegen Pierschel/Gruner. Besonders Claudi war vorher skeptisch wegen der Links/Links-Kombination. Aber zwei Rechtshänder spielen doch auch zusammen, also muss dass auch mit Linkshändern gehen. Taktisch setzte ich auf die bewährte Defensive, die auch Claudi zumeist mitspielte und nur ab und zu, dann aber meist mit Erfolg, zum Angriff blies. Und unsere Gegnerinnen taten uns ziemlich häufig den Gefallen, auch gute Chancen um den Tisch herum zu platzieren.
Somit 2:0 - das haben wir selten.
Jule und Saskia legten dann gleich nach und besiegten Fischer und Pierschel jeweils recht sicher in 4 Sätzen. Ich konnte dann gegen Göhler auch einen Punkt beisteuern (obwohl ich schon nach dem Sauerstoffzelt jappste) und so stand es überraschenderweise 5:0. Claudi konnte den ersten Satz gegen Gruner ganz eng gestalten, verlor diesen aber in der Verlängerung und somit den Faden und letztlich auch glatt das Spiel.
Kein Problem - 5:1 nach der ersten Runde, das hätten wir nicht gedacht. Doch es sollte fast noch eng werden.
Jule konnte gegen Pierschel nur den ersten Satz für sich entscheiden und haderte anschließend wieder ein wenig mit sich und der Welt. Punkt für Falkenau. Saskia tat sich nach zwei gewonnenen Sätzen gegen Fischer sehr schwer und musste in den Entscheidungssatz. In den Sätzen drei und vier traf sie alles, nur nicht den Tisch. Zum Glück erinnerte sie sich im letzten Satz wieder an die Abmessungen der Platte und traf wieder. Ganz wichtiger Punkt zum 6:2.
Gegen Gruner reichte es für mich am Ende nicht wirklich. Mehr als ein Satz war nicht drin, obwohl ich alles versuchte. Derweilen fertigte Claudi Göhler klar in drei Sätzen ab. Das war der 7. Punkt. Na einer wird sich doch wohl noch finden lassen.&nbsp;
Ich suchte diesen Punkt gegen Pierschel leider vergeblich. Obwohl ich gar nicht schlecht spielte, stand es am Ende 1:3. Zwischenstand: 7:4
Parallel dazu spielte Jule gegen Gruner, die selber wenig Fehler machte und ab und zu entweder selbst einen guten Ball versenkte oder einen guten Ball von Jule noch besser zurückbrachte. So lag Gruner schnell mit 2:0 in Führung und Jule brodelte schon ein wenig. Aber unsere Jule gab nicht auf und riss sich zusammen. Ja, auch das geht bei der Jule. So ging es in den fünften Satz und Jule gewann dieses Spiel am Ende für uns und tütete den Sieg ein.
8:4 - damit sind wir natürlich zufrieden und quetschen uns erstmal auf Platz 5 vorbei. Im letzten Spiel gegen Uniklinikum Dresden brauchen wir nun noch einen Punkt, um auch die Dresdner weiter hinter uns zu lassen. Das Spiel findet am 21. April statt. Und da wird es auch lecker zu Essen geben, denn leider wird uns unsere Saskia wohl nach der Saison studienbedingt verlassen und schmeißt aus diesem Grund eine Runde. Bis dahin kann ich dann hoffentlich auch wieder die Leckerein genießen und werde doppelt zuschlagen.
<br />Grüße, Ute]]></content:encoded>
<category>Verbandsliga</category>
<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 14:32:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>9:2 gegen geschwächte Bad Rappenauer</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M552815d486b.html</link>
<description>9:2 in Holzhausen</description>
<content:encoded><![CDATA[Am vergangenen Sonntag stand unser letztes Heimspiel der Saison an. Bereits am Vortag sickerte durch, dass unsere Gäste aus Bad Rappenau ohne ihre starke Nummer 1 Alexander Krieger antreten würden. Dass dies die Bad Rappenauer empfindlich schwächen würde war sicher und auch im Spiel eindeutig zu bemerken. Wir konnten uns zwar durchaus über unseren deutlichen Sieg freuen, hätten aber zum letzten Heimspiel gerne gegen Gegner in Bestbesetzung ein spannenderes Spiel geboten.
Vor dem Spiel wurden noch unsere beiden zukünftig &quot;Abtrünnigen&quot; Spieler Georg und Roman unter lautem Beifall verabschiedet. Georg zieht es für ein Jahr nach Übersee und Roman wird unseren Verein höchst wahrscheinlich schweren Herzens verlassen. Roman führte seit unserer ersten Regionalligasaison unser Team als zuverlässiger Spitzenspieler an, erspielte stets gute Bilanzen, war uns in Sachen Konzentration und Motivation immer leuchtendes Vorbild und bereicherte durch seinen trockenen Humor auch so manche lange Auswärtsfahrt. Dabei hatte er es mit uns nicht immer ganz einfach. Gerade die letzten beiden Saisons hatte er als &quot;Mannschaftsopa&quot; mit uns öfters seine liebe Not, ertrug meist stoisch den mittlerweile vor jedem Auswärtsspiel zur Tradition gewordenen DJ Bobo-Marathon (&quot;DJ Bobo- Curva&quot;), unsere dummen Sprüche und die ebenfalls traditionell schlechten Witze. Egal bei welcher Mannschaft Roman in den kommenden Jahren aufschlägt, diese Mannschaft kann sicher sein, nicht nur sportlich einen guten Griff gemacht zu haben, sondern auch menschlich mit Roman einen echten Spitzenspieler in den eigenen Reihen zu wissen. Unsere Zuschauer hat er jedenfalls jede Saison aufs Neue wieder mit seiner kraftvollen und attraktiven Spielweise mitgerissen und ist nicht zuletzt durch seinen unbändigen Siegeswillen und durch seine Kämpferqualitäten zum unumstrittenen Publikumsliebling geworden. In diesem Sinne bedanke ich mich im Namen der ersten Herrenmannschaft des TTC noch einmal bei Roman dafür, mit ihm in einem Team gespielt haben zu dürfen.
Nun aber zum Spiel!
Vor etwas mehr als hundert Zuschauern (leider hatte wahrscheinlich das gute Wetter uns noch ein paar Schlachtenbummler abgeworben) entwickelte sich zwar eine durchaus ansehnliche Partie, der jedoch schon frühzeitig etwas die Spannung und damit wohl auch der letzte Biss des Hinspiels abhanden kam. Gut, dass Phil und ich uns heute mal wieder nur im Weg rumstanden; damit wurde eine noch frühere Vorentscheidung verhindert, da nicht nur unser Einserdoppel überzeugte, sondern vor allem unser Opferdoppel mit Kurkö und Gütsche an der oberen Leistungsgrenze agierte. 2:1 nach den Doppeln.
Oben ließ Roman gegen den aufgerückten Abwehrspezialisten Back nicht viel anbrennen und brach im knappen zweiten Satz (14:12) dessen schnittige Gegenwehr. Jens fehlte gegen Frasch die erforderliche Sicherheit und damit auch ein weiteres Erfolgserlebnis. Phil hatte erstaunlich wenig Mühe mit Nguyen, der ihm nicht viel entgegenzusetzen hatte. Der erfahrene Neumaier leistete dagegen Henne bedeutend größere Gegenwehr und demonstrierte immer mal wieder, warum er mich mit seiner harten Rückhand im Hinspiel so ins Abseits geschossen hatte. Henne konnte diese Partie mit starker Leistung knapp im vierten Satz für sich entscheiden.
Ich selbst hatte mit dem Ersatzmann der Gäste (immerhin Verbandsklasse Vorne positiv) nur im ersten Satz Mühe. Im offenen Spiel konnte er zwar durchaus gut mithalten, mich manchmal sogar dominieren, dafür &quot;fraß&quot; er aber pro Satz &quot;gefühlte&quot; sechs Aufschläge von mir. Georg kam nach gutem Start gegen den kampfstarken und extrovertierten Kappe&nbsp; (Maya: &quot;Pappi warum brüllt der Mann so?&quot;) doch noch in Bedrängnis, behauptete sich aber in diesem durchaus ansehnlichen Match in vier Sätzen. <br />Roman ließ sich auch von Frasch nicht seine momentane Siegesserie zerstören und dominierte ebenfalls in vier Durchgängen seinen Gegenüber. <br />Jens zeigte gegen Abwehr mal wieder zu was er im Stande ist, wenn man ihn spielen lässt und krachte Back immer wieder knallharte Schüsse um die Ohren. <br />Endstand 9:2.
Nun ist uns der vierte Platz sicher und wir können am kommenden Wochenende das &quot;Kunststück&quot; schaffen, das erste Mal in der Saison ein positives Einzelspielverhältnis zu erreichen, wie es sich eigentlich für einen Tabellenvierten gehört. Dabei werden wir jedoch auf Hendrik verzichten müssen, der in der Prüfungsvorbereitung steckt.
Danke noch an alle Zuschauer die in dieser Saison den Weg in unsere Halle gefunden haben und uns, wenn auch nicht mehr so zahlreich doch ebenso lautstark wie in den vorangegangen Jahren unterstützt haben. Dank auch an die Auf- und Abbauhelfer sowie das umtriebige Imbiss-Team.]]></content:encoded>
<category>Regionalliga</category>
<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 16:18:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Lange Fahrt - kurzes Spiel</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M59367a2278d.html</link>
<description>4:9 in Weil</description>
<content:encoded><![CDATA[ Letztes Wochenende stand für uns das &quot;widerlichste&quot; aller denkbaren Auswärts-Einzelspiele auf dem Programm - das gegen den ESV Weil. Wir freuten uns zwar auf ein gutes Spiel gegen starke Gegner jedoch hatte keiner von uns so richtig Lust auf sechs Stunden Hinfahrt und sechs Stunden Rückfahrt. Um den Jetlag in Grenzen zu halten, fuhren wir bereits am Sonnabend los und lediglich bis Stuttgart um dort zu übernachten und am nächsten Morgen weitere 2,5 Stunden nach Weil am Rhein (direkt bei Basel) zu kutschieren. Abends ließen wir uns noch Pasta und Calzone beim Italiener schmecken bevor wir ganz unspektakulär den Abend beim Fußballschauen und vereinzelten erotischen Grenzerfahrungen mit Tankstellenerwerbungen ausklingen ließen.
Für das Spiel gegen Weil rechneten wir uns nur im Optimalfall Chancen aus, die wir auch tatsächlich erhielten, diese aber nicht nutzen konnten. Nach dem 0:3 Doppeldebakel gegen Bietigheim wollten wir eine Kleinigkeit verändern und mir war es außerdem aufgrund fieser Schulterschmerzen lieber im Opferdoppel an der Seite von Kurkö aufzulaufen.
Doppel 2 und Doppel 3 (Phil/Gütsche) gingen klar und ohne Siegchance an unsere Gegner. Unser im ersten Spiel immer schwächelndes Spitzendoppel tat sich erneut äußerst schwer, wehrte im vierten Satz gleich mehrere Matchbälle ab, um dann im fünften noch zu triumphieren. Diese Doppelbegegnung war insofern sehr amüsant, als dass eigentlich die ganze Zeit nur ein Akteur richtig spielte, die anderen Drei waren mehr oder weniger nur Statisten. Andras Turoczy machte eigentlich jeden Punkt im Doppel; entweder ein unfassbares &quot;Rohr&quot; zum Punktgewinn oder aber ein unfassbares &quot;Rohr&quot; zum Punktverlust.
1:2 Nach den Doppel.
Oben schenkte Jens gegen Molnar mehr oder weniger unmotiviert ab - sein Gegner hatte dabei jedenfalls keinen Spaß. Ebenfalls wenig Freude hatte Norbert Tofalvi gegen Roman, da er gegen unseren Spitzenspieler mit seinem auf guten Blockbällen basierenden Spielsystem kaum Akzente setzten konnte.
Nun folgte eigentlich bereits die Vorentscheidung. Henne agierte insgesamt zu passiv gegen Turoczy und verlor in fünf Sätzen. Phils Gegner Blas stellte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten besser auf ihn ein und dominierte dann das Geschehen am Tisch. Ich blieb erwartungsgemäß gegen den lustigerweise auch mit Schulterproblemen kämpfenden Agurianovs (ein Duell mit den falschen Schlaghänden lehnte er ab...) ohne echte Chance, da ich sowohl seine Aufschläge schlecht retournierte, als auch meine eigenen oft schlecht platzieren konnte. Da klar war, dass gegen &quot;Agur&quot; unten wohl kein Kraut gewachsen war, mussten wir unbedingt gegen den jungen Sauer punkten, was Georg jedoch trotz ordentlicher Leistung letztlich nicht gelang; ihm fehlt im Moment einfach die letzte Sicherheit in seinen Schlägen.
Roman zeigte anschließend im Duell der Einser dem starken Ungarn Molnar was eine Harke ist und fertigte ihn in vier Sätzen ziemlich ab. In Romans momentaner Verfassung hat es wohl jeder Gegner schwer gegen ihn zu gewinnen. Jens spielte endlich wieder groß auf und ließ den wohl &quot;coolsten&quot; Spieler des oberen Paarkreuzes Tofalvi ein ums andere mal staunen. Tolles Spiel, große Ballwechsel, ja sogar hier und da Emotionen beim ansonsten ruhigsten Spieler aller Zeiten und am Schluss ein hauchdünner 3:2 Sieg für unseren sensiblen Zweier.
Phil verlor trotz guter Leistung gegen den offensivstarken Turoczy nach 2:1 Satzführung noch im Fünften. Henne lag gegen Blas schnell mit 2:0 Sätzen in Front und ich konnte mit unorthodoxem Spiel am Nachbartisch den etwas verunsicherten Sauer schnell mit 3:0 überrollen. Doch Henne verlor den Faden und sein Gegner wurde unter den fachmännischen Augen seiner Freundin und deutschen Nationalspielerin Petrissa Solja immer stärker und drehte schließlich die Partie mit 11:9 im Entscheidungssatz zu seinen Gunsten.
Damit war die Partie leider auch schon beendet und meinem hart erkämpften Sieg die Berechtigungsgrundlage entzogen. Insgesamt kein schlechtes Spiel von uns, jedoch auch kein besonders gutes.
Nun geht es im letzten Heimspiel gegen die in der Tabelle direkt benachbarten Bad Rappenauer um Platz vier und damit um die Wiederholung der Platzierung aus dem Vorjahr.
Die Rückfahrt zog sich ganz beträchtlich, die Zeit wollte einfach nicht so recht vergehen. Die Strapazen von knapp 14 Autostunden sind deutlich drastischer als zwei volle Tage lange Tischtennis zu spielen, letztendlich ja aber selbst gewählt. Gegen Zwei Uhr Nachts kamen wir endlich an. Bei nur noch zwei ausstehenden Partien, kann man schon mal ein kleines Saisonfazit ziehen. Berücksichtigt man unsere gewagte Aufstellung dieser Saison, kann man absolut von unserer bestens Regionalligasaison sprechen. Wir konnten uns frühzeitig unserer Abstiegssorgen entledigen, und sogar in vordere Tabellenregionen vorrücken.
Wie es weitergeht steht momentan immer noch in den Sternen, muss man doch die Abgänge von Roman und Georg irgendwie versuchen zu kompensieren.
&quot;Schaun mer mal&quot;. <br />Doch es regiert hier immer noch der TTC!!!
Gregor ]]></content:encoded>
<category>Regionalliga</category>
<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 18:08:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Der Bann ist gebrochen</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5cc17650464.html</link>
<description>9:7 gegen Bietigheim-Bissingen</description>
<content:encoded><![CDATA[Am vergangenen Sonntag kam mit dem TTC Bietigheim-Bissingen unser absoluter &quot;Angstgegner&quot; bei Heimspielen nach Holzhausen. In unserer bisherigen Regionalligahistorie hatten wir zuhause noch nie etwas zählbares gegen die Untermberger eingefahren; schlimmer noch, wir hatten immer haarscharf und auch teilweise recht unglücklich verloren, während es auswärts für uns öfter was zu holen gab. Dass der &quot;Bann&quot; nun endlich gebrochen wurde, und vor allem auf welche Art und Weise, passt perfekt in unsere Saison und leider auch zu der unserer langjährigen Regionalligagefährten aus Bietigheim.
Der TTC aus Bietigheim-Bissingen hat ebenso wie wir seine Mannschaft vor der Saison abgespeckt und ist das Wagnis eingegangen mit fünf (teilweise blutjungen) deutschen Spielern anzutreten. Ebenso wie wir wurden sie auch zu den potenziellen Abstiegskandidaten gerechnet. Aber der Saisonverlauf der beiden Teams hätte wohl bisher nicht gegensätzlicher sein können. Während die Jungs aus BB vom Pech verfolgt sind, und trotz teilweise sehr guten Leistungen bisher gerade einmal fünf Pünktchen eingesammelt und bei noch drei ausstehenden Spielen noch drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz haben, läuft es bei uns wie am Schnürchen.
Gegen die drei Topteams haben wir mehr oder weniger chancenlos verloren, aber sonst noch gegen kein anderes Team. Immer in den entscheidenden Situationen spielen wir unser bestes Tischtennis, werden vom Glück begünstigt oder die Gegner spielen auf einmal schwächer - manchmal kamen auch alle drei Faktoren zusammen.
Zum Spiel: unsere Sicherheitsdoppelvariante brachte unserem Gegner einen sichere 3:0 Führung nach den Doppeln. Vor allem unser Spitzendoppel konnte wie schon des öfteren in dieser Saison zu Beginn des Spiels nicht überzeugen und verlor erneut gegen ein schlagbares Zweierdoppel.
Jens verlor trotz 2:1 Satzführung gegen Steinle und Roman lag gegen den jungen Spieß bereits mit 0:2 Sätzen im Hintertreffen, ehe er sich noch einmal zusammenriss und mit steigender Trefferquote den Kopf noch aus der Schlinge ziehen konnte. Phil entdeckte gegen Herbrik seine Blockqualitäten neu und nutzte sie zu einem 3:2 Erfolg gegen den sehr spinnig agierenden Bietigheimer. Hendrik kämpfte nun schon zum dritten mal in Folge den starken Bietigheimer Spielertrainer Bojic mit 3:2 nieder und scheuchte den laufstarken und extrem vorhandlastigen Linkshänder immer wieder von einer Ecke zur anderen um ab und an dann auch seine gewaltige Vorhand krachend zum Punktgewinn einzuhämmern. Ich konnte den jungen Dierolf vor allem in den Rückhandduellen immer wieder zu Fehlern zwingen und letztlich sicher 3:0 gewinnen. Georg gewann zwar den ersten Satz gegen den besten Schüler Deutschland Dennis Klein, konnte fortan aber keine Akzente mehr setzen und wurde vom groß aufspielenden Klein (ich mag Wortspiele) in den folgenden Sätzen gehörig abgekocht.
4:5 nach der ersten Runde - Den Supergau erstmal verhindert!
Roman punktete gegen den clever verteilenden Steinle mit einigen Mühen zum 5:5 und Jens konnte mit dem variablen und sicheren Spiel von Spieß nicht so recht etwas anfangen - 1:3. Phil haderte mal wieder mit Fortuna, hatte aber auch mit den weichen Spinbällen des erfahrenen Bojic zu große Schwierigkeiten, als dass er hätte gewinnen können.
Zwischenstand 5:7.
Henne bewies wieder einmal seine mentale Stärke und konnte sich im fünften und entscheidenden Satz im Duell der Mannschaftskapitäne durchsetzen. Ich hielt mich gegen Klein strikt an meine taktische Marschroute und konnte so auch die ersten beiden Durchgänge für mich entscheiden. Danach wurde mein Gegenüber immer stärker und machte mir gerade mit seiner im Vergleich zum Hinspiel stark verbesserten Rückhand das Leben schwer. Den vierten Satz und damit den 3:1 Sieg konnte ich mir schließlich nach erneuter Taktikumstellung und einigen Glücksbällen für mich knapp sichern. Georg meisterte seine Aufgabe trotz Motivations- und Formtief mit Bravour und brachte uns mit seinem sicher herausgespielten Sieg gegen Dierolf mit 8:7 in Front.
So schlecht Roman und Henne teilweise auch gegen die gegnerischen Zweierdoppel in dieser Saison agieren, umso besser spielen sie auch öfters im Entscheidungsdoppel. Auch dieses mal konnten sie gegen sichtlich enttäuschte Gegner die Oberhand behalten und uns den knappsten aller möglichen Siege (9:7) bescheren. Damit haben wir den Klassenerhalt auch rechnerisch sicher und werden alles daran setzen, wie im letzten Jahr den vierten Platz zu belegen, den uns in dieser Aufstellung wohl nur wenige zugetraut haben.
Nach dem Spiel ließen wir uns noch im Gasthof Baalsdorf kulinarisch verwöhnen. Erneut gilt der Dank unseren Zuschauern und den Imbissbetreibern der 4. und 5. Mannschaft.
Hier regiert der TTC (Holzhausen) !!!
Gregor ]]></content:encoded>
<category>Regionalliga</category>
<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 15:10:00 +0100</pubDate>
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<title>Unentschieden und Sieg erkämpft</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5ca3ebcf6d3.html</link>
<description>Auf Tabellenplatz 5 vorgeschlichen</description>
<content:encoded><![CDATA[Der letzte Doppelspieltag ging heute über die Bühne. Die Mannschaften von Dresden-Mitte II und Radeburg waren zu Gast. Frieren musste auch keiner in der Halle. Es war kuschelig warm.
Im ersten Match spielten wir mit Jule, Saskia, Manu und mir. Claudi war aber bereits vor Ort und coachte. Auch Sandy besuchte uns mal wieder und gab uns Tipps. Danke dafür.
Die lange unmögliche Doppelkombination Jule/Saskia versuchte sich erneut (weil es letzte Woche so gut klappte) und Manu und ich machten sozusagen ein Revival. Keine Ahnung, wie lange es her ist, dass wir gemeinsam Doppel gespielt haben. Früher (also als wir noch jung waren) spielten wir jahrelang ganz erfolgreich. Also los gings. Unsere Gäste aus Dresden, immerhin Tabellenzweite, spielten mit Dietterle, John, Ebell und Gebhardt.
Jule und Saskia gewannen in vier knappen Sätzen. Manu ich konnten die ersten beiden Sätze recht sicher gewinnen und profitierten von vielen Fehlern der Gäste. Nach einem noch relativ knappen dritten Satz ging bei uns leider immer weniger. Damit 1:1 nach Doppeln.
Jule machte dann gegen John kurzen Prozess und gewann 3:0. Saskia verlor mit dem gleichen Ergebnis gegen Dietterle; allerdings waren besonders die ersten beiden Sätze hauchdünn. Ich verlor die ersten beiden Sätze gegen Gebhardt, konnte mich dann aber zweimal in der Verlängerung durchsetzen und in den fünften Satz retten. Doch dann übertrieb ich es wohl in der Offensive? und musste das Spiel noch abgeben. Manu konnte auch den ersten Satz gegen Ebell für sich entscheiden. Aber dann wollte es nicht mehr so recht und so lagen wir gleich erstmal 2:4 zurück.
Unser oberes Paarkreuz robbte sich dann wieder zum Ausgleich heran. Jule in einem hart umkämpften und sehenswerten Spiel 17:15. Das war ganz wichtig. Saskia konnte am Nebentisch John nach verlorenem 1. Satz letztlich sicher mit 3:1 in Schach halten. Gegen Ebell hatte ich eigentlich ganz gute Karten. Gegen die lange Noppe hatte ich kaum Probleme und ich führte auch 2:1. Irgendwie wollte es danach aber nicht mehr so richtig. Wieder in fünf Sätzen verloren. Hier wird sich doch nicht etwa ein 5-Satz-Trauma anbahnen? Auch Manu ging gegen Gebhardt über die volle Distanz, konnte aber im Gegensatz zu mir am Ende als Siegerin vom Tisch gehen. Starke Leistung.
Damit 5:5 - noch alles drin.
Dann musste ich wieder an den Tisch. Gegen die Nummer 1 der Gäste, Dietterle, spielte ich gar nicht schlecht und ja, ich führte 2:0. Aber was soll ich sagen, gereicht hats wieder nicht, schnief. Jule lieferte sich einen (rein sportlichen) Schlagabtausch gegen Ebell und konnte auch hier ihre Nerven und somit auch die Gegnerin in fünf Sätzen bezwingen. Als Saskia dann ein 3:1 gegen Gebhardt erspielte, atmeten wir schon einmal auf, das Unentschieden war uns sicher. Manu fehlte gegen John dann die letzte Konzentration und so blieb es bei 7 Punkten für uns. Ein letztlich gerechtes Unentschieden, mit dem wir gut leben können. Ich hätte aber schon gern ein Pünktchen beigetragen.
Aber es gab ja noch ein Spiel gg. Radeburg. Da Manu stark erkältet war und Claudi auch Spielpraxis braucht, spielte Manu dann im zweiten Spiel des Tages nur noch das Doppel und Claudi die Einzel. Saskia war in der Zwischenzeit schnell zum Netto geflitzt und hatte lecker Schokolade besorgt. Bei ihr zur Belohnung, bei mir eher zum Trösten.
Unsere Gäste aus Radeburg traten mit Gursinsky, Triebe, Fischer und Venus an. Die Doppel gingen diesmal mit je 3:1 an uns und Manu und ich konnten gg. das Einserdoppel Gursinsky/Triebe überzeugen.
Nach zwei gewonnenen Sätzen tat sich Jule gegen Triebe recht schwer, konnte aber im fünften Satz das Ruder wieder herumreißen. Da Saskia nach hart umkämpftem ersten Satz (16:14) am Ende glatt gewinnen konnte, stand es zwischenzeitlich 4:0.
Nun wollte ich aber auch punkten und legte gegen Venus gleich zwei Sätze vor. Im dritten Satz hatte ich eine 10:8 Führung und auch in der Verlängerung noch einige Satzbälle (insofern stimmt die Eingabe im STTV nicht, oder irre ich mich da so?). Doch es wollte immer noch nicht klappen mit einem Einzelsieg. Dritter Satz verloren, ich keinen Plan mehr, Gegnerin wurde besser, Punkt weg, so einfach ist das. Es war zum Piepen. Claudi stellte sich auch nicht besonders helle an gegen Fischer und so stand es nur noch 4:2.
Aber auf die Damen da oben ist ja Verlass. Jule und Saskia tüteten zwei sichere Siege ein und somit waren Claudi und ich wieder am Zug. Und siehe da, die Gegenerinnen lagen uns beiden mehr. Gegen Fischer verlegte ich mich zu 99,9 Prozent aufs Schupfen und bis auf das 11:8 im dritten war das eine glasklare Angelegenheit. Endlich, der Bann war gebrochen. Claudi zeigte mir dann, wie man es gegen Venus besser macht. Sie spielte wie ausgewechselt und schoss ihre Gegenerin mit 3:0 vom Tisch.
Damit 8:2 - drei Punkte an einem Spieltag, das kann sich letztlich sehen lassen. Aktuell haben wir uns damit auf Platz 5 vorgearbeitet. Zwei Partien stehen noch aus und in beiden sollten wir nicht chancenlos sein.
Bis dahin wird noch ein bisschen trainiert, vielleicht läuft es dann nächstes Mal auch bei mir wieder besser.
Grüße, Ute]]></content:encoded>
<category>Verbandsliga</category>
<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 17:46:00 +0100</pubDate>
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<title>Starke Leistungen des TTC-Nachwuchses</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5afc2b498fd.html</link>
<description>Elia Sommerfeld gewinnt ohne Satzverlust!</description>
<content:encoded><![CDATA[Beim Punktwertungsturnier in Döbeln der Altersklasse U11 zeigte der TTC-Nachwuchs einmal mehr starke Leistungen. Ohne Satzverlust sicherte sich Elia Sommerfeld den Sieg vor Tim Kohlsmann, der nur gegen Elia den kürzeren zog. Mit dem vierten Platz von Marvin Fischer wurde das sehr gute Ergebnis für den TTC abgerundet. Bei den Schülerinnen U11 konnten Ronja Krauthahn als Vierte und Vanessa Süß als Achte ebenfalls überzeugen.
Der ebenfalls noch 10-jährige Maximilian Zuckerriedel ging derweil in der AK U15 an den Start und konnte sich mit Rang 9 sehr achtbar schlagen.
Insgesamt waren die Betreuer Georg Gütschow und Philipp Hoffmann mit ihren Schützlingen sehr zufrieden. Morgen wird das ganze dann umgedreht. Dann feuern die Nachwuchstalente die heutigen Coaches beim Regionalligaspiel an.
]]></content:encoded>
<category>2012</category>
<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 17:29:00 +0100</pubDate>
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<title>LVZ am 2.3.2012</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5e3e39d0781.html</link>
<description></description>
<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
<category>Presseberichte</category>
<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 15:00:00 +0100</pubDate>
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<title>Letzte lange Auswärtsfahrt </title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5830abaad83.html</link>
<description> Ein Punkt mehr auf dem Konto</description>
<content:encoded><![CDATA[Am Wochenende standen die letzten zwei Auswärtspartien auf dem Programm. Zu Gast waren wir erst in Chemnitz und dann in Plauen, zwischendurch bei McDonalds.
Ziemlich zeitig machten wir (Antje, Claudi, Saskia und ich) uns auf die Socken. Dementsprechend waren wir auch zeitig da. Wir machten das, was Frauen gerne machen: Shoppen. Netto wollte uns nur einen Strich durch die Rechnung machen, denn jener Netto in Turnhallennähe hatte aus technischen Gründen geschlossen. Entmutigen lassen haben wir uns nicht und erkundeten Chemnitz und den angrenzenden Erzgebirgskreis näher.
Genug Zeit vertrödelt. Auf geht's an die Tische. Die klägliche Doppelfrage stand wie immer im Raum. Wir entschlossen uns für Saskia und Antje, sowie Claudi mit mir. Sollte aber leider schief gehen: 0.2. In der ersten Einzelrunde war die Punkteverteilung deutlich. Saskia spielte super gegen Roch und auch ich konnte gegen Freyer gewinnen. Claudi und Antje hingegen hatten so ihre Probleme mit Modrey und Reinhardt, beide Materialspielerinnen, und mussten sich geschlagen geben.
Nach meinem nervenaufreibenden Spiel gegen Roch, wobei ich mich zwingen musste offensiv gegen die gegnerische Hypnose-Taktik zu agieren, konnte ich kurz den Rückstand auf 3:4 verkürzen. Saskia fürchtete sich vor einen Sieg gegen Freyer, zögerte bei dem einen oder anderen Ball und überließ ihrer Kontrahentin das Spiel und verlor folgerichtig. Claudi und Antje in dieser Runde nicht chancenlos, leider etwas Zählbares für die Punktetafel konnten sie nicht erspielen.
Nun durfte ich gegen Modrey ran, ich freute mich schon, fast zu früh. Meine Gegnerin spielte wirklich gut und machte es mir nicht leicht, trotzdem Punkt für uns. Am Nachbartisch spielte Antje gegen Roch sehr stark auf, unterlag dann knapp 1:3. Damit waren wir bei 4:8 angekommen.
Saskia fing an vom Schokoladenkuchen vom McDonalds McCafe zuschwärmen. Wir mussten dem nachgehen. Im ersten McD gab es kein McCafe und wir zogen weiter. Da wir aber wieder viel Zeit hatten, suchten wir das nächste. Und das konnte uns dann auch Saskias hoch gelobten Schokokuchen anbieten. Antje nahm die Lite-Variante: Brownie und für Saskia natürlich der Schokokuchen. Sogar ich als Schokoladenverächter musste zugeben: Der schmeckt. Grund: satte 868 Kalorien. Das musste natürlich wieder runter, also auf zum zweiten Spiel.
Gegen Plauen versuchten wir eine veränderte Doppelaufstellung. Claudi und Antje als Linkspatschen-Doppel und Saskia mit mir als pessimistisches Doppel, weil wir einfach nicht miteinander spielen können. Dachten wir! Falsch gedacht. Wir haben unser erstes gemeinsames Doppel gewonnen. Und der Punkt war wichtig. Die Linkspatschen waren auch dran am Punktgewinn, am Ende reichte es nicht ganz.
Die erste Einzelrunde: wie gegen Chemnitz. Saskia brauchte ein bisschen länger um in Fahrt zu kommen, aber letztendlich konnte sie erstmals gegen die tschechische Nummer Eins aus Plauen in fünf Sätzen das Match für sich entscheiden. Nebenan kämpfte ich gegen Schlegel und gewann 3:1.
Für Claudi sah es gut aus, heute musste noch was gehen für sie. Doch wenn Hohmann traf, waren das meist sichere Punkte. Leider 3:1 gegen uns. Antje hatte Pech: Wölfel hatte wohl den Lauf ihrer Lebens und machte es Antje schwer. Weiterhin Punkteteilung und Gleichstand.
Im nächsten Einzel wurde ich Opfer meiner schwachen Nerven und Psychoterrors aus Plauen. Tja, ich muss halt noch lernen wie ich mich von so ein paar Fans nicht aus der Ruhe bringen lasse. Nach super erstem Satz, noch ohne nervige Zwischenrufe, unterlag ich meiner Gegnerin und wie gesagt meinem labilen Nervenkostüm. Verdient verloren.
Saskia hingegen souverän gegen Schlegel. Ohne Worte... Saskia hat mir dann geholfen mich zu entspannen, ein Massageball zur Beruhigung tut Wunder. Antja ging es gegen Hohmann wie Claudi, ein schönes Spiel, aber wenn die andere traf, konnte auch sie nichts machen. Claudi fegte Wölfel vom Tisch. Clever und geduldig war die Devise und es hat sich bezahlt gemacht: 3:0. Klasse Leistung.
In der letzten Runde ging es um die Wurst. Was machen meine Nerven jetzt mit mir? Ich hatte mir überlegt, den ersten Satz zu verlieren. Keine gute Einstellung, ich weiß. Aber damit wollte ich bezwecken, dass ich in den nächsten Sätzen das sinnfreie Geschwätz und unpassendes Geklatsche ausblenden kann. Leider auch zum Leid meiner Gegnerin, die sich im ersten Durchgang &quot;verarscht&quot; gefühlt hat. Aber mein Gedanke funktionierte und die nächsten 3 Sätze waren meine!
Antje braucht die Herausforderung, denn auch hier wieder gegen die Nummer eins macht sie ihr bestes Spiel. Hier und da noch ein bisschen mehr Glück für sie als für die Gegnerin, dann klappt's auch mit dem Punkt, aber ohne bleibt es ein 1:3. Claudi war in Fahrt und führt gegen Schlegel 2:1. Trotz überlegtem Spiel von Claudi konnte sich Schlegel mehr und mehr einstellen, was als nächstes kam. Schade, aber dennoch auch wieder ein gutes Spiel. Abschließend war Saskia am Zug und schickte Wölfel meist hinter zur Bande zum Bälle holen. Sicherer 3:0 Sieg.
Insgesamt machte das ein 7:7 und damit sind wir mehr als zufrieden. Danke Mädels, es hat Spaß gemacht. Am Samstag stehen wir in heimischer Halle hinter dem Tisch 10:00 Uhr + 14:00Uhr.
Eure Jule ]]></content:encoded>
<category>Verbandsliga</category>
<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 06:54:00 +0100</pubDate>
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<title>Platz vier im Visier!</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5fb6a6f9905.html</link>
<description>9:4 gegen Wendlingen</description>
<content:encoded><![CDATA[ Am vergangenen Sonntag hatten wir die für uns recht unbequem zu bespielenden Wendlinger zu Gast in unserer kleinen Halle. Nach dem knappen Hinspiel Ergebnis und dem Wendlinger Achtungserfolg am Vortag (8:8 vs. Wohlbach) waren wir gewarnt und stellten uns auf ein knappes Spiel auf Augenhöhe ein. <br />Nach intensiver Beratung und einiger Überzeugungsarbeit meinerseits entschieden wir uns dafür, unsere Doppel für diese Partie zu verändern, da wir in meinen Augen nur so eine reelle Chance auf zwei Doppelsiege am Anfang haben würden. Da Philou gegen lange Noppe alles andere als &quot;save&quot; ist und seine Spinmurmeln immer in drastischen Unterschnitt umgewandelt werden, stellten wir diesmal Henne an meine Seite ins dritte Doppel.
So liefen also mit Roman und Jens unsere Nummer 1 und 2 zusammen im Einserdoppel auf, spielten sich nach schwachem Beginn wieder zurück ins Spiel, erspielten sich drei Matchbälle und ........ verloren dennoch die Partie.<br /> Da jedoch am Nachbartisch bereits unser neu formiertes &quot;Opferdoppel&quot; Phil/ Georg ähnlich überraschend und mit überragender Leistung das gegnerische Spitzendoppel mit 3:0 deklassiert hatte, war der erwartete Stand nach den ersten beiden Doppeln, wenn auch auf etwas kuriose Weise, eingetreten. Henne und ich konnten uns letztlich relativ sicher aufgrund Hendriks Durchschlagskraft und Rückschlagstärke gegen das unbequeme Dreierdoppel der Gäste behaupten.
2:1 Doppelführung - Taktik aufgegangen!
Roman ließ in seiner momentanen Galaform gegen Zapf nicht viel anbrennen, ebenso wie Schlichter auf der Gegenseite gegen unseren leicht verzweifelnden Jens. Phil dominierte die ersten beiden Durchgänge gegen einen überfordert wirkenden Taborsak immer wieder mit gut platzierten weichen Spinbällen. Doch dann fand sein Gegner plötzlich wieder zu seinem Spiel, traute sich mehr zu, traf mit der Vorhand nahezu jeden Gegentopspin und spielte sich in den Entscheidungssatz, den Philipp schließlich mit großem spielerischen und kämpferischen &quot;Aufwand&quot; für sich entscheiden konnte.
Henne ließ den großgewachsenen Prce nicht zur Entfaltung kommen und gewann mit 3:0. Ich hatte diesmal mit dem Noppenspezialist Cavatoni deutlich mehr Probleme als mir lieb war, da dieser neuerdings seine Noppe sehr offensiv spielt und immer wieder großen Druck aufbauen konnte. Beim Stand von 1:1 nach Sätzen und in der Verlängerung des Dritten konnte ich mit dem Ball meines Lebens (hinten an die Bande gedrängt, aus der Ballonabwehr mit dem Rücken zum Tisch!) den gegnerischen Satzball abwehren und nach zwei weiteren spektakulären Bällen vorentscheidend in Führung gehen. Im vierten Durchgang gelang es mir dann, beflügelt durch das vorangegangene &quot;Satzfinish&quot; den Sack zu zumachen und so wieder einmal recht glücklich in einer knappen Partie die Oberhand zu behalten.
Georg wehrte sich indes tapfer gegen den stark aufspielenden Stritt in einem ansehnlichen Spiel, das von langen Topspinduellen geprägt war, musste letztlich aber seinem Gegner nach fünf Sätzen gratulieren.
6:3 nach der ersten Runde!
Roman hatte trotz Verlust des zweiten Satzes gegen Schlichter wenig Mühe auch sein zweites Einzel siegreich zu gestalten und gehört in dieser Verfassung zweifelsohne zu den Topspielern der Regionalliga. Jens konnte endlich sein erstes Einzel im starken oberen Paarkreuz in dieser Halbserie für sich entscheiden und hat nun hoffentlich den Bann gebrochen und die &quot;Blockade&quot; gelöst.
Noch ein Pünktchen und der Sieg würde uns gehören. Nach Phils Viersatzniederlage gegen Prce, der die meisten längeren Topspinduelle zu seinen Gunsten entscheiden konnte und Philipps Aufschläge oft stark attackieren konnte, lag es an Mannschaftskapitän Hendrik den Sack zu zumachen.<br />Mein Gegner Stritt und ich gingen beim scheinbar sicheren Stand von 2:0 für Henne sicherheitshalber noch einmal &quot;zu Tisch&quot;. Doch Henne ließ sich in den fünften Satz drängen, was mein Spiel am Nachbartisch natürlich brisanter machte. Henne konnte glücklicherweise jedoch im fünften wieder deutlich druckvoller und auch präziser agieren und somit seinen Gegner in die Schranken weisen.
Ansonsten hätte es auch durchaus noch einmal richtig eng werden können, haben doch die Wendlinger gerade im hinteren Paarkreuz ihre Stärken.
Die knapp 100 Zuschauer gingen - offensichtlich gut unterhalten durch die Vielzahl an tollen Ballwechseln - gut gelaunt ihrer Wege und wir waren eigentlich alle ziemlich zufrieden mit unseren Leistungen, konnte doch jeder diesmal Zählbares zum Enderfolg beisteuern. Für die Statistiker: nun fehlt uns nur noch ein Unentschieden zum 100% hieb- und stichfesten Klassenerhalt.
Jedoch wollen wir nun auch das Maximum aus dieser tollen Saison herauskitzeln und uns möglichst den vierten Platz im letzten Heimspiel gegen Bad Rappenau (am 18.3.!!!) unter den Nagel reißen. Vorab heißt der Gegner am kommenden Sonntag (15 Uhr) aber erstmal TTC Bietigheim-Bissingen. Die müssen wir auch erstmal in Schach halten.
Unser Dank gilt natürlich wieder den Zuschauern sowie den Imbisshelfern der am Wochenende ebenfalls siegreichen vierten Mannschaft.
Hier regiert der TTC!
Gregor ]]></content:encoded>
<category>Regionalliga</category>
<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 15:10:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Nichts zu holen gegen die Topteams der Liga</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5e15da179c4.html</link>
<description>5:9 und 2:9 in bayrischen Gefilden</description>
<content:encoded><![CDATA[Hier ist er nun, der Bericht zu den beiden Auswärtsschlappen am vergangenen Wochenende - ja ich weiß etwas verspätet - aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Die Anfahrt verlief diesmal ungewohnt ruhig und ereignisarm. Erstaunlich war aus meiner Sicht erstmal, dass nur Becks als Ersatzspieler antrat und nicht noch der Toni seine Regionalligageschichte weiter schrieb.&nbsp;
Im Samstagsspiel gegen Fürstenfeldbruck hielten wir lange Zeit gut mit, konnten aber letztlich unsere Chancen nicht nutzen und blieben nach einem zwischenzeitlichen 5:5 auf selbigen fünf Punkten sitzen. Dass Match ist recht schnell zusammengefasst: Zwei Doppel, zweimal Roman und einmal ich selbst sorgten für die Punkte. Roman im Doppel unglaublich schlecht, spielte im Einzel ebenso unglaublich stark und konnte sogar den ehemaligen Weltklassespieler Podpinka in einem sehenswerten Spiel ausstechen.<br /> Jens zeigte in beiden Spielen gute Ansätze und konnte trotz zweier Niederlagen durchaus überzeugen (auch wenn er das selbst anders sieht...). Phil hatte gegen den chinesischen Importspieler der Gastgeber außer im ersten Satz wenig gegenzuhalten und gegen Jugendnationalspieler Schreiner zu starke Probleme mit den zugegebenermaßen äußerst grenzwertigen Aufschlägen sowie seinem eigenen Service (jeweils Fehlaufschlag am Satzende in Satz 1 und 2).
Henne: im Doppel grandios unseren Roman mitgeschliffen, im Einzel kaum in Erscheinung getreten und in Rekordzeit (gefühlt je 5min) seine Gegner aufgebaut. Ich spielte endlich mal wieder gefällig und konnte den starken Rattasepp, der im Hinspiel noch unseren Georg deklassiert hatte, in einem für meine Verhältnisse durchaus ansehnlichen Spiel knapp niederringen. Gegen den erfahrenen &quot;Vater&quot; Schreiner blieb ich trotz gutem Spiel letztendlich chancenlos. Becks hatte vorm Spielbeginn noch mit nervositätsbedingten Verdauungsproblemen zu kämpfen, bekam diese jedoch im Gegensatz zu seinem Gegner noch rechtzeitig in den Griff (nicht falsch verstehen; sein Gegner war beschwerdefrei, Becks bekam ihn nur nicht in den Griff...).
Ach so, da hab ich doch fast unser (Phils und mein) grandioses Doppel vergessen, das wir nach 0:2 Rückstand noch drehen konnten und so wieder einmal bewiesen, dass wir im Doppel unberechenbar sind - im Guten wie im Schlechten. Nach dem Spiel holten wir uns noch Pizzas sowie ein paar niederprozentige alkoholische Erzeugnisse bayrischer Braukunst und ließen den Abend bei Fußball und Boxen aus der Flimmerkiste gemütlich im diesmal beinahe luxuriösen Hotel ausklingen.
Am nächsten Mittag ging es dann ab nach München um dort gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer das schlimmste zu verhindern (Hinspiel: 0:9!). Vor fast ausverkaufter Gästetribüne (mit M. Zöfeld und M. Linke drückten uns zwei ehemalige Holzhausner, nun in München ansässig, die sächsischen Daumen) konnte auch lediglich das Vorrundenergebnis abgewendet werden, nicht mehr und nicht weniger.
Im Doppel gab es keinerlei positiv erwähnenswerte Leistungen unsererseits. Im Einzel auch nicht wirklich. Jens ohne Feeling. Phil ohne jedes Glück. Henne ohne Selbstvertrauen. Ich ohne Vorhand (gegen Linkshänder selbsterklärend!). Und Ersatzmann Becks, wie mehr oder weniger wir alle, ohne Chance. Doch nanu, wo kamen denn die beiden Pünktchen her? Ach ja richtig, Roman war ja auch noch von der Partie und das mit sogar absolut beeindruckender Leistung (Doppel mal wieder ausgenommen).<br /> Gerade gegen den championsleagueerfahrenen gegnerischen Spitzenspieler Zubcic spielte Roman auf unglaublich hohem Niveau und diktierte immer wieder mit druckvollen Topspins die vielen langen Ballwechsel. Zubcic konnte zwar den Ball des Tages spielen (Rückhandtopspinfackel aus Entfernung, Bedrängnis und spitzem Winkel heraus ums Netz herum eingefeuert!), musste sich aber am Schluss knapp einem bärenstarken Roman geschlagen geben, der um sein Leben zu spielen schien.
Die klare Niederlage hatte ihr Gutes nur darin, zeitig wieder aufbrechen zu können - und das taten wir dann auch. Die Rückfahrt zog sich mit dieser klaren Niederlage im Hinterkopf diesmal ziemlich. Wenngleich ich zum ersten mal seit geraumer Zeit meinen Platz am Mischpult räumte und mich in Erwartung kräftezehrender nächtlicher Aktivitäten auf der Rückbank zum &quot;Vorschlafen&quot; danieder legte. Zum Abschluss ein kleines Fazit: gegen FFB gut verkauft, jedoch zu schwach gespielt um tatsächlich zu punkten. Gegen den FCB der erneuten Höchststrafe zwar entgangen, jedoch wäre ein wenig mehr Gegenwehr wünschenswert gewesen. Die Münchner stellen momentan klar die beste Mannschaft der Liga, und werden sich den verdienten Staffelsieg sicherlich nicht mehr nehmen lassen (Viel Erfolg in Liga zwei an dieser Stelle!).
Auf dass in Bälde wieder der TTC regiere!
Gregor ]]></content:encoded>
<category>Regionalliga</category>
<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 17:29:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Mitteldeutsche Meisterschaften 2012</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M56e45d9aa1f.html</link>
<description>Herren des TTC nicht ganz vorn dabei</description>
<content:encoded><![CDATA[<i> </i>Mit jeweils 6 Damen und Herren gingen wir (also die sächsischen Vertreter) Samstag 13 Uhr im kleinen Örtchen Riestedt (Sachsen-Anhalt) bei den 2. Mitteldeutschen Meisterschaften an den Start. <br /> Dadurch, dass sich nur die Finalisten für die Deutschen Meisterschaften in Berlin qualifizieren, stand das Ziel der sächsischen Elite fest! Im Herren Einzel starteten mit Kürko, Phil, Henne und Georg vier TTCler, sowie Hartmut Engert aus Bautzen und Tom Gerbig (Penig). Jens Kurkowski, der diesjährige Landesmeister der Herren fand nicht zu seinem Spiel und musste sich Tom und Carlos Lang (SV Schott Jena) deutlich geschlagen geben. Somit schied er unerwartet in der Gruppenphase aus, ebenso wie Georg und Phil. Diese wurden beide Gruppendritter, wobei Gütsche nur 2 Sätze zum Weiterkommen fehlten. Phili spielte gut, aber für einen Sieg gegen Schädlich (Post SV Zeulenroda) und Becker (TTC Börde Magdeburg) reichte es mit einem 2-3 jeweils nicht. Schon ausgeschieden gewann er überraschend in einem perfekten Spiel gegen den späteren Turniersieger Erik Schreyer (Post SV Mühlhausen) knapp 3-2.
Von den Holzhausenern setzte sich nur Hendrik durch, der mit einer deutlichen Niederlage gegen Chris Albrecht (SV Schott Jena) als Gruppenzweiter in die Hauptrunde einzog. Bei den Damen konnten sich fast alle Starterinnen aus Sachsen souverän für die Hauprunde qualifizieren. Nur Tho Do Thi, die für die erkrankte Sonja Busemann nachrückte, musste sich als Gruppendritte geschlagen geben.
Nach dem Einzel standen Samstag noch die Mixed-Spiele an. Dort gewannen Phil und Sandy im Finale klar gegen die Thüringer Volkmann und Albrecht. Der dritte Platz ging mit Julie und Georg ebenfalls an Sachsen.
Den Abend ließen wir noch entspannt zusammen ausklingen und begannen Sonntag pünktlich 9 Uhr mit den Doppeln. Hierbei mussten sich alle sächsischen Herrenpaarungen dem Siegerdoppel Schreyer/Lang (Thüringen) geschlagen geben, wobei Henne &amp; Kurkö im Finale und Georg &amp; Tom im Halbfinale auf diese trafen.
Bei den Damen räumten alle sächsischen Spielerinnen eine Medaille ab. Die Finalrunde im Einzel lief bei den Damen ebenso erfolgreich wie die Doppel. Hier gewann Huong Do Thi vor Franziska Lasch und Juliette Hoffmann.
Bei den Herren setzten sich die beiden verbliebenen Spieler aus Sachsen in der ersten Runde durch, trafen jedoch anschließend aufeinander. Zunächst führte Tom 2-0 und 10-6, dann Hendrik 3-2 und 10-7, doch letztlich musste er doch noch dem Peniger zum 4-3 Sieg gratulieren.<br /> Tom sicherte sich somit die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, ebenso wie Franziska Lasch und Huong Do Thi. Alles in allem war es aus Sicht der sächsischen Damen ein sehr erfolgreiches Wochenende. Die Herren des TTC, bei den sächsischen Meisterschaften vor drei Wochen noch mit allen Podestplätzen, hatten sich im Gegensatz dazu deutlich mehr erhofft.
Julie
]]></content:encoded>
<category>2012</category>
<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 20:50:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Starke Leistung in Neckarsulm</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5cb7b1eb636.html</link>
<description>Wisst ihr was wir lieben? Siege 9:7!</description>
<content:encoded><![CDATA[Nach dem zweiten Sieg in Folge mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse fand ich es einfach angebracht den (ehemaligen?) Dresdner Begrüßungsspruch zu klauen und als Überschrift für den Spielbericht zum Auswärtsspiel in Neckarsulm zu gebrauchen. <br />Da Georg sich für Uni-Klausuren &quot;schonte&quot;, erklärte sich Mühle bereit bei uns auszuhelfen und avancierte letztlich sogar zum Matchwinner in der Partie gegen die starken Neckarsulmer. Doch dazu später mehr.
Los gings Sonnabend kurz nach zehn Uhr. Erstmal mit zwei getrennten Autos nach Großkugel cruisen, um dort dann unseren Fox-Courier-Bus in Beschlag zu nehmen. Henne, wie immer, mit fast leerem Tank unterwegs, drohte auf dem Weg dorthin das Benzin auszugehen; mit dem letzten Tropfen mehr rollend als fahrend und fertig mit den Nerven erreichte schließlich das Hennomobil doch noch den rettenden Hafen einer Globustankstelle.
Nach geglücktem Umstieg in den Bus machten wir uns auf um Süddeutschland unsicher zu machen. Ein kürzerer Stau ( ¾ Stunde) konnte uns ebenso wenig aufhalten wie die klirrende Kälte und eine damit einhergehende zugefrorene Frontscheibe. Musikalisch und kulinarisch wurden wir auf bereits lang bewährte Art und Weise unter- bzw. ausgehalten.
Ankunft in Neckarsulm: 16:15 Uhr. Kurz unsere Gegner begrüßt, umgezogen, eingespielt. 17:30 gings endlich los.
Das neu formierte Doppel 2 mit dem kleinen und dem großen Jens spielte bemerkenswert gut, verpasste aber im ersten (10:6 Führung) und im vierten Satz ein besseres Abschneiden. Dem wollte auch unser Topdoppel nicht nachstehen und begann... haarsträubend schlecht. Die Bälle des Abwehrspezialisten Krmaschek wurden reihenweise im Netz versenkt oder zum Einlochen hoch gestellt. Bei 0:2 nach Sätzen und 6:10 nach Bällen kam schließlich doch noch völlig überraschend die Wende zugunsten unsere Recken- 14:12 im Entscheidungssatz. Da Phil und ich nicht an unsere zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen konnten, verloren wir folgerichtig in vier Sätzen im Doppel drei.
1:2 nach den Doppeln.
Oben agierte Kurkö zu ungeduldig und ballverliebt gegen Krmaschek und verlor knapp mit 1:3. Roman hingegen konnte gegen Blockkönig Braun wieder seine gefürchteten Topspinsalven abrufen und seinen Gegner damit ein ums andere mal auszuplatzieren. <br />Mittig hatten sowohl Henne als auch Phil ihre liebe Not mit ihren Kontrahenten, konnten aber beide im fünften Satz siegreich bleiben. Vor allem das Spiel von Hendrik gegen Kramer war mit langen Ballwechseln übersäht, in denen Kramer aus der Distanz bei seinen Spin und Ballonbällen nahezu fehlerfrei agierte- großer Sport.
Unten schlug nun die Stunde unseres &quot;Edeljokers&quot; Mühle. Mit einer absoluten Klasseleistung konnte er ziemlich überraschend den Neckarsulmer Altmeister Klaus Werz bezwingen, der immerhin in der Hinrunde noch zu den Besten im 3. Paarkreuz gehörte. Saustark! Ich selbst agierte wieder einmal sehr passiv, und wartete etwas zu viel auf gegnerische Fehler. Als mir jedoch im dritten Satz meine Aufschläge wieder kürzer gelangen, konnte ich das Zepter wieder an mich reißen und im vierten Durchgang schließlich meinen ersten Matchball mit einem Rückhandgegentopspin (!!!) drei Meter hinter dem Tisch nutzen.
6:3 Halbzeitführung.
Jetzt aber wurde die Luft für uns dünner. Oben mussten wir zweimal unseren Gegnern gratulieren; Jens ohne Chance gegen den cleveren Braun und Roman trotz immer wieder eingestreuten Wahnsinnsbällen am Schluss knapp gegen Abwehrass Krmaschek unterlegen. Phil mühte sich zwar redlich gegen den starken Kramer, fand jedoch kein adäquates Mittel gegen die sicher platzierten, gefühlvollen Spinbälle des Neckarsulmers. Hendrik behielt in den entscheidenden Situationen stets die Nerven und setzte sich in vier Sätzen gegen einen der Hagmüller-Brüder durch.
Gegen den anderen Bruder stand Mühle trotz gewonnenem ersten Satz in den folgenden Durchgängen auf verlorenem Posten und konnte, zu passiv agierend, nicht an seine Galavorstellung gegen Werz anknüpfen. Apropos Werz; gegen eben jenen musste ich nun noch einmal ran und konnte trotz nie gefundenem Spielrhythmus meinerseits trotzdem am Schluss knapp mit 3:1 triumphieren.
8:7 für uns - das Entscheidungsdoppel musste also über Sieg oder Unentschieden entscheiden. In unsere Regionalligahistorie haben wir schon einige spektakuläre und hochklassige Abschlussdoppel miterleben können, dieses gehörte nicht dazu! Das Spiel lebte von seiner Spannung, war von leichteren Fehlern geprägt. Vor allem Henne sah vier Sätze lang nicht wirklich gut aus, entschied aber letztlich den Entscheidungssatz beinahe im Alleingang, als er fast jeden Ball den verdutzten Gegnern um die Ohren zimmerte.
9:7- Auswärtssieg, Auswärtssieg!
Glücklich und geschafft nach vier Stunden Spielzeit. Aufbruch gen Heimat gegen 22:20 Uhr. Auf der Rückfahrt durch ein völlig vereistes Deutschland hatten wir vor allem mit einer immer wieder aufziehenden dichten Nebelwand zu kämpfen, die unser Tempo doch arg drosselte. Außerdem geraten auch Pinkelpausen bei Temperaturen von (laut Autothermometer) Minus 24 Grad Celsius zu kleinen frostigen Abenteuern. In Großkugel angekommen mussten wir nach 20 Minuten in klirrender Kälte den Versuch Henne´s Autobatterie mit einem Starterkabel wieder zu reanimieren schließlich abbrechen (Licht war den ganzen Tag an geblieben...) und in Mühles Autos gequetscht gen Leipzig Holzhausen düsen. Müde, geschafft und leicht unterkühlt fanden wir schließlich alle den Weg in unsere warmem und kuscheligen Betten, wo manch einer sicherlich noch von unserer tollen Mannschaftsleistung, der Super-Vorstellung unseres Ersatzmannes oder von DJ Bobo träumte.
- Let The Dream Come True-
Hier regiert immer noch der TTC!<br />Gregor ]]></content:encoded>
<category>Regionalliga</category>
<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:23:00 +0100</pubDate>
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<title>6:8 gegen Tabellenführer aus Hohndorf</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5bda6a7449f.html</link>
<description>Ein ganz normales Punktspiel - für uns eigentlich unnormal</description>
<content:encoded><![CDATA[ Am ersten Samstag im Februar 2012 hätten wir eigentlich einen Doppelspieltag gehabt. Da die Falkenauer Damen aber freundlicherweise einer Spielverlegung zustimmten (neuer Termin 31.03.12, 11.00 Uhr), spielten wir nur am Nachmittag gegen den Tabellenführer aus Hohndorf.&nbsp;
Während bei unseren Gästen Edelmann Martin ersetzte, spielten Doris und Marina für, ja für wen eigentlich? Die Doppel wurden bei uns strategisch aufgestellt. Netterweise (ich weiß, dass &quot;nett&quot; der kleine Bruder von &quot;scheiße&quot; ist, aber es war wirklich nett) gab Katrin ihr Saisondebüt, weil die U24 - Fraktion unserer Mannschaft bei dieser Art des Tischtennis nicht harmonieren kann. Und das Beste an dieser Doppelkonstellation: ich konnte mir alles von der Bank aus anschauen. Das &quot;Fischer - Doppel&quot; gewann auch, während das &quot;Ersatzdoppel&quot; zwar sehr gut mithalten konnte, es aber in den entscheidenden Situationen leider an irgendwas fehlte.
Bei den Einzeln gibt es an sich nicht viel zu berichten: wenig bis gar keine Ausraster (Jule war vielleicht noch ein bisschen von der Lateinklausur ausgelaugt), lustige Situationen während der Spiele waren Mangelware (es spielte keine Claudi mit) und selbst strittige Schiedsrichterentscheidungen (ein Gruß an DD - Mitte) blieben aus. Diesmal war es nur ein ganz normales Punktspiel.
Am Ende verloren wir mehr oder weniger unglücklich mit 6:8. Wer also wissen möchte, wie in welcher Reihenfolge die Punkte geholt/ abgegeben wurden, wer seine Spiel gewann/ verlor und wie die Sätze im Einzelnen ausfielen, muss sich nur die Ergebnisse bei tt-live anschauen.
Mehr gibt es meines Erachtens nicht zu erzählen. Ich kann mich da nur wiederholen: es war ein ganz normales Spiel, vielleicht etwas zu normal? Natürlich könnte ich jetzt noch über die Definition und die Bedeutung von &quot;normal&quot; philosophieren. Da ich aber Philosophie für Rumgeschwafel halte, lasse ich das mal sein.
Die nächsten zwei Spiele bestreiten wir am 25.02.12 auswärts gegen Aufbau Chemnitz und Plauen. Aufgrund der leichten Schärfe in den Hinspielen wird dieser Spielbericht bestimmt ausführlicher ausfallen. Ich kann mir jedenfalls nur schwer vorstellen, dass uns da auch der Wahnsinn der Normalität einholt.
Beste (nein, keine normalen) Grüße, Saskia ]]></content:encoded>
<category>Verbandsliga</category>
<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 20:59:00 +0100</pubDate>
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<title>Krimi zum Rückrundenauftakt</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5cf7dafa026.html</link>
<description>TTC ringt Wohlbach mit 9:7 nieder</description>
<content:encoded><![CDATA[Am Sonntag hatten wir zum Beginn der Rückserie den Aufsteiger aus Wohlbach vor der Flinte. Wir zielten nach einer durchaus erfolgreichen Vorrunde mindesten auf ein Unentschieden ab. Am Schluss sollte es nach über vier Stunden Spielzeit sogar der erhoffte Sieg werden. Doch der Reihe nach.
Los gings trotz Mannschaftsumstellung in bewährter Doppelformation. Roman konnte im Einserdoppel an der Seite von Hendrik trotz Behinderung durch seinen nicht ganz fitten Fuß (bemerkt jemand die Doppeldeutigkeit?) sicher gegen das gegnerische Zweierdoppel bestehen. <br />Kurkö und Gütsche im Opferdoppel spielten wieder einmal brauchbar, nutzten aber erneut ihre Chancen nicht konsequent. Im Doppel drei kam es zum Duell der amtierenden Sachsenmeister mit dem dritten des bayrischen Doppelwettbewerbs. Phil und ich spielten diesmal sehr sicher und machten kaum eigene Fehler, sodass wir das Duell deutlich zu unseren Gunsten entscheiden konnten.
2:1 nach den Doppeln.
Oben quälte sich Roman gegen den agilen Christ über fünf Sätze und behielt mit starker kämpferischer Vorstellung die Oberhand. Jens spielte, wie man es von ihm gewohnt ist: Genie und Wahnsinn eng miteinander verwoben; unglaubliche Schüsse aus schwierigsten Lagen und einfachste Fehler aus unbedrängter Position - eine knappe 2:3 Niederlage gegen den starken Grozdanov.
Phil verlangte dem &quot;Wohlbacher Riesen&quot; Seidler alles ab und unterlag erst im Entscheidungssatz. Henne lieferte nach verlorenem ersten Durchgang gegen den &quot;schnittigen&quot; Bindac eine Galavorstellung ab und demonstrierte gleich erstmal seine Stärke in der Mitte der Regionalliga. Unten zeigte ich mich gegen Jahn mit Fortuna im Bunde ( fünf &quot;tödliche&quot; im ersten Satz!) und setzte mich mit Glück und Aufschlägen letztlich sicher durch, während Georg gegen den für ihn sehr unbequemen Gegner Link ganz knapp im Entscheidungssatz unterlag.
Nun wäre das Spiel beinahe gekippt! Roman verlor gegen den Spitzenspieler der Gäste zwei Sätze noch nach jeweils 9:6 Führung sowie auch das Spiel mit 1:3. Kurkö haderte gegen den cleveren Christ mit seiner Leistung (die eigentlich vollkommen in Ordnung war) und verlor im vierten Durchgang Spiel und Nerven gleichermaßen (die TT-Holz-Industrie freut sich!).
Als Phil hauchdünn gegen Bindac verlor, standen wir ebenso hauchdünn vor einer Niederlage. Doch Henne revanchierte sich in vier Sätzen bei Seidler für den im Hinspiel erhaltenen &quot;Abschuss&quot; und ich selbst klaute mir gegen Link, der mich immer wieder clever an- und auch ausspielte alle drei Sätze (nach Abwehr von drei Satzbällen im ersten, fünf im zweiten und drei im dritten Durchgang).
Georg machte schließlich im Duell der &quot;Sechser&quot; das Unentschieden für uns klar. Im Abschlussdoppel agierte Roman prächtig mit seinen drei Füßen und bescherte uns den erhofften Auftaktsieg in der Rückrunde.
9:7- Prima- Toll- Spitze! Nun scheint das Abstiegsgespenst endgültig vertrieben und es erwartet uns eine sportlich entspannte Rückserie.
Danke an die Zuschauer und selber Schuld wer nicht dabei war...
Vielen Dank zudem an die &quot;Imbissbetreiber&quot;, die auch von den Gästen lobend erwähnt wurden.
Hier regiert der TTC!
Gregor ]]></content:encoded>
<category>Regionalliga</category>
<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 11:08:00 +0100</pubDate>
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<title>Sachsenmeisterschaften 2012</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5f803e4de1f.html</link>
<description>Der TTC Holzhausen dominiert im Herrenbereich</description>
<content:encoded><![CDATA[ Am vergangenen Wochenende fand in Limbach-Oberfrohna das alljährliche Treffen der sächsischen Tischtennis-Elite bei den Landeseinzelmeisterschaften statt.
Während es bei den Damen ein Kräftemessen zwischen den beiden Tischtennis-Hochburgen aus der 2. Bundesliga, dem LTTV Leutzscher Füchse und dem BSC Rapid Chemnitz, werden sollte, gab es bei den Herren den Kampf des Sachsenmeisters von 2011 Tom Gerbig gegen das komplette Regionalliga-Aufgebot des TTC Holzhausen.
Im weiblichen Bereich setzte sich am Ende erwartungsgemäß die Top-Favoritin Alexandra Urban von den LTTV Leutzscher Füchsen im Finale gegen die Chemnitzerin Anna Krieghoff mit 4:1 Sätzen durch. Die einzige Starterin aus Holzhausen, Juliane Fischer, schlug sich in einer schwierigen Vorrundengruppe beachtlich und konnte nach einer klaren Niederlage gegen die Wilsdrufferin Lisa Neumann und einem knappen 2:3 gegen Sandy Knobloch vom BSC Rapid Chemnitz leider am Sonntag nicht mehr in der Endrunde teilnehmen.
Bei den Herren stellte Holzhausen mit 10 Spielern die größte Anzahl an Teilnehmern, von denen alle Regionalligisten souverän ihre Gruppen gewannen und auch Thomas Nagel aus der Oberliga-Reserve mit einem 2. Platz in seiner Gruppe das Weiterkommen sicherte. Hervorzuheben ist hier auch das starke Aufspielen des 14-jährigen Nachwuchstalents Richard Krauthahn, der nach einer knappen Niederlage gegen den Zwickauer Grobitzsch nur knapp den Sprung in die KO-Runde verfehlte. Nagel scheiterte anschließend in der Zwischenrunde etwas überraschend gegen den stark aufspielenden Bautzner Maik Günther.
Im späteren Viertelfinale versammelten sich dann auch die 8 Top-Leute Sachsens, davon fünf aus Holzhausen. Während im reinen Mannschaftsduell Gregor Meinel etwas glücklich die Oberhand gegen Georg Gütschow behielt, hatten es Jens Kurkowski und Hendrik Fuß mit dem Bautzner Spitzenpaarkreuz zu tun. Kurkowski behielt gegen den aus allen Lagen spielenden Engert mit einem knappen 4:1 die Oberhand, währenddessen Hendrik Fuß gegen den Linkshänder Paul Müller mit einem 4:2 als Sieger ebenfalls ins Halbfinale einzog. Im letzten Viertelfinale kam es wie auch schon 2011 zum Duell Philipp Hoffmann gegen den Titelverteidiger Tom Gerbig vom TSV Penig. Hoffmann, der zuvor mit Thomas Hornbogen den letztjährigen Drittplatzierten bezwang, behielt in den entscheidenden Situationen immer einen kühlen Kopf und hielt Gerbig beim 4:0 klar auf Distanz.
Im Halbfinale gab es dann also nur noch Holzhausener Duelle: Hoffmann führte schnell 2:0 gegen Kurkowski, bevor dieser jedoch noch 4:2 gewann. Im anderen Halbfinale agierte Meinel mit etwas zu hoher Fehlerquote, sodass sich Fuß sicher 4:1 durchsetzte.
Im Finale zeigte Jens Kurkowski dann mit seinem attraktiven Spiel, wieso er nach dem Gewinn der Landesrangliste nun auch bei den Landesmeisterschaften der beste Spieler Sachsens ist und bezwang Fuß sicher 4:1!
Neben dem Sieg im Einzel holte der TTC auch noch den 1. Platz mit Hoffmann/Meinel im Herren Doppel, die damit ihren Titel verteidigen konnten.
Videos vom Turnier sind unter www.youtube.com/georgdiesense zu bestaunen.
Dies waren somit die erfolgreichsten Sachsenmeisterschaften aller Zeiten für den TTC Holzhausen und man darf gespannt sein, inwiefern sich dieser Erfolg auf die kommenden Regionalliga-Aufgaben auswirkt. Am kommenden Sonntag, d. 29.01.2012 um 14 Uhr findet das erste Rückrunden-Heimspiel des TTC gegen die Mannschaft aus Wohlbach statt. Alle Sportinteressierten sind dazu recht herzlich in die Hauptstraße 37 eingeladen.
Grüße, Georg]]></content:encoded>
<category>2012</category>
<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 12:48:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title>Revanche gegen Penig</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M577702af937.html</link>
<description>Dritter 9:6 Erfolg in Serie</description>
<content:encoded><![CDATA[ Nachdem der vergangene Auswärtstrip erfreulicherweise vier Punkte mit sich brachte, wollten wir uns im ersten Heimspiel der Rückrunde natürlich nicht lumpen lassen. Dieses Mal hieß der Gegner allerdings TSV Penig. Das Ziel war klar: Revanche für die äußerst bittere Niederlage im Hinspiel. Nach ein paar Bällen Einspielen mit Mr. Spinlos ging es dann auch schon los.&nbsp;
Mit der Erinnerung an die 2:1 Doppelführung aus dem Hinspiel stellten unsere Gäste ihre Doppel unverändert auf. Doch diesmal ging die Rechnung nicht auf. Mühle und ich spielten in den vier Sätzen gegen Winkler/Wolf zwar nicht spektakulär dafür aber effektiv. Becks und Richy hatten mit Gerbig/Roman ein wirklich schweres Los gezogen, spielten jedoch ab dem dritten Satz richtig gut und schafften es beinahe in den Entscheidungssatz. Micha und Tom hatten mit Jelinek/Scior nur wenig Probleme und brachten uns somit die erhoffte 2:1 Führung.
Mühle gelang gegen Roman anschließend beinahe die große Überraschung. Doch im Entscheidungssatz hatte der Chilene öfter die bessere Antwort und drehte das Spiel zu seinen Gunsten. Auch Becks kam diesmal mit Gerbig besser klar als im Hinspiel, gewann den ersten Satz knapp, unterlag aber letztendlich in vier Sätzen. Mittig fand ich gegen einen gut aufspielenden Wolf kein richtiges Mittel und verlor ebenfalls in vier Sätzen. Tom bestätigte gegen Winkler einmal mehr seine derzeit gute Form, ließ nichts anbrennen und brachte uns somit den ersten Einzelpunkt. Das untere Paarkreuz sollte uns dann erstmal wieder in Führung bringen, denn sowohl Micha als auch Richy verließen den Tisch als Sieger. Micha verlor zwar gegen Scior den ersten Satz, arbeitete sich aber danach ins Spiel und gewann mit 3:1. Zeitgleich gewann Richy knapp aber irgendwie doch deutlich in drei Sätzen gegen Jelinek.
Halbzeitstand also 5:4 für uns.
Oben erlitt Mühle gegen Gerbig das gleiche Schicksal wie bereits gegen Roman: 2:1 Führung, 2:3 Niederlage. Becks fand gegen Roman gar nicht ins Spiel und verlor chancenlos mit 0:3. In der Mitte hatten wir dann wieder zwei Punkte auf der Haben-Seite zu verbuchen. Ich gewann gegen Winkler, der scheinbar nicht seinen besten Tag erwischt hat, sicher in drei Sätzen. Tom ging gegen Wolf recht schnell mit 2:0 in Führung, verlor dann jedoch erst einmal völlig den Faden, sodass er im Fünften erst einem Rückstand hinterherlaufen musste um letztendlich doch mit 11:9 zu gewinnen. Unten wog Micha seinen Gegner die ersten zwei Sätze erst in Sicherheit um dann im entscheidenden Moment zuzuschlagen, genauer gesagt bei 13:12 im Fünften. Nun lag es einmal mehr an Richy den Siegpunkt zu holen. Und wie sollte es anders sein: auch dieses Spiel wurde erst im Entscheidungssatz entschieden. Doch nervenstark wie unser Mr. Spinlos ist, ging auch das letzte Spiel mit zwei Punkten Unterschied an uns.&nbsp;&nbsp;
Endstand somit 9:6 für uns - Die Revanche ist gelungen!
Mit diesem Erfolg sind wir dem Nichtabstieg wieder ein großes Stückchen näher gekommen. Ob mit diesem Rückenwind auch im nächsten Spiel gegen Hohenstein was möglich ist, sehen wir Ende Februar.
In diesem Sinne
Grüße Toni :-) ]]></content:encoded>
<category>Oberliga</category>
<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 07:00:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Rückrundenauftakt gelungen</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5cc3b810191.html</link>
<description>Auswärts 2 wichtige Siege eingefahren</description>
<content:encoded><![CDATA[Nach der einmonatigen Spielpause ging es wieder los. Zum Start der Rückrunde standen gleich 2 wichtige Spiele auf dem Programm gegen Freiberg und dem mit uns punktgleichen TTV Burgstädt. Wir trafen uns halb elf an der Halle in Holzhausen und machten uns mit dem Mannschaftsbus auf nach Freiberg. Nach ca. einer Stunde und 15 Minuten kamen wir in Freiberg an und es lag Schnee. Dass man diesen Winter noch mal Schnee zu sehen bekommt.
Nach dem Einspielen ging es dann auch pünktlich um eins los, vor ungefähr 30 Zuschauern. Becks und ich hatten mit Bilek/Vytejcek das beste Doppel der Liga gegenüber. Wir kamen gar nicht ins Spiel und waren am Ende chancenlos. Mühle und Toni hatten mit ihren Gegnern keine Probleme. Unser Dreier-Doppel Micha und Thomser gewann nach verlorenem ersten Satz recht sicher gegen Radecker und Kiste Schmidt.
Somit eine 2:1 Führung nach den Doppeln!&nbsp;
Becks spielte gegen Bilek gut und hatte seine Chancen, verlor jedoch im fünften. Mühle verlor anschließend gegen ein gut aufgelegten Vytejcek recht deutlich 0:3. In der Mitte gab es zwei jeweils ungefährdete Siege über Köhler und Radecker. Micha gewann ohne Probleme gegen Andreas Richter. Ich zeigte anschließend endlich mal wieder eine gute Leistung und bezwang Kiste Schmidt recht klar.&nbsp;
Im Oberhaus folgten zwei Niederlagen. Mühle unterlag dem sehr sicheren Spiel von Bilek knapp und Becks verlor deutlich. Anschließend schien Toni gegen Köhler keine Probleme zu haben, ging schnell mit 2:0 in Führung, ließ sich das Spiel dann jedoch aus der Hand nehmen und musste sich im 5. geschlagen geben. Thomser spielte gegen Radecker 5 Sätze und setzte sich am Ende knapp durch. Dies war bereits die 9. Niederlage im 5. Satz für Radecker. Micha siegte über Kiste Schmidt nach einer 2:0 Führung im fünften. Im fünften Satz kamen dann von der Kiste auch Geräusche wie hu hu beim Ausatmen, was Micha das ein oder andere mal zum Lachen brachte. Ich spielte am Nebentisch mittelmäßig und musste ebenfalls über 5 Sätze gehen, setzte mich dann jedoch durch.&nbsp;
Kaum war der letzte Punkt gespielt, war die Halle scheinbar leer und kein Zuschauer ist mehr in der Halle gewesen. Das Endergebnis somit 9:6! Thomsers Prognose: Da wir in Freiberg knapp gewonnen haben, werden wir in Burgstädt auch gewinnen.
Nach dem Spiel ging es noch in das Kebab Haus, wo wir unseren Magen füllten. Nun fuhren wir nach Burgstädt und kamen mit etwas Verspätung dort an. Nach kurzem Einspielen ging es vor vielen Zuschauern, die ihre Mannschaft lautstark anfeuerten, los.
Becks und ich spielten erst ab Satz 3 ganz gut mit, mussten uns aber in vier Sätzen geschlagen geben. Mühle und Toni gewannen sicher gegen Kono und Rico Schmidt. Micha und Thomser spielten nicht viel zusammen und haben folgerichtig verloren.&nbsp;
Nach den Doppeln 1:2 Rückstand!&nbsp;
Oben gab es eine Punkteteilung. Becks verlor gegen Klimant klar und Mühle gewann gegen Rico Schmidt knapp 3:2, wobei das phasenweise nicht mehr viel mit Tischtennis zu tun hatte, da es sehr nass war. Thomser machte gegen Manuel Jacob ein gutes Spiel und bezwang diesen mit 3:1. Toni spielte gegen Wächtler ebenfalls gut und gewann in vier. Unten gab es wieder eine Punkteteilung, ich zeigte eine meiner schlechtesten Saisonleistungen gegen Kono und verlor klar und deutlich. Micha wurde von Zirngibl zwei Sätze lang abgeschossen, ab Satz 3 wurde es ein Aufschlag-Spiel, dass Micha 11:9 im fünften für sich entschied.&nbsp;
Nach der ersten Einzelrunde eine 5:4 Führung!
Mühle zeigte eine gute Leistung und bezwang Klimant recht sicher. Becks gewann gegen Rico Schmidt knapp 3:1. In der Mitte folgten zwei Niederlagen, Toni traf nicht wirklich seine Bälle und unterlag Manuel Jacob. Thomser spielte mit Lieblingsgegner Wächtler sehr lange Ballwechsel und musste ihm dann aber nach dem 5. Satz gratulieren. Micha dominierte die Partie gegen Kono größtenteils und entschied das Spiel in vier für sich. Was so ein Training mit einem Terraband auslösen kann;) Beim Spielstand von 8:6 musste ich gegen Zirngibl an den Tisch. Ich spielte gegen einen sehr fest wirkenden Zirngibl gut auf und gewann drei Sätze hintereinander in der Verlängerung.
Somit das Endergebnis: 9:6! Nach dem Spiel saßen wir dann noch mit einigen Burgstädtern oben im Vereinsraum, wo einige noch etwas tranken. Ein paar Stunden später fuhren wir dann zurück und Micha schnarchte noch recht laut. Insgesamt können wir mit den beiden Spielen wohl zufrieden sein und haben 4 weitere wichtige Punkte auf unserem Konto. Dadurch sind wir dem Klassenerhalt ein großen Schritt näher. Nächste Woche geht es dann gegen Penig zu Hause ran, wo es wahrscheinlich wieder ein enges Spiel geben wird.&nbsp;
Gruß Richy;)&nbsp;]]></content:encoded>
<category>Oberliga</category>
<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 16:04:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Neues Jahr - und der Spaß geht von vorne los!</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5a856af7be5.html</link>
<description>Zwei wichtige Siege eingefahren!</description>
<content:encoded><![CDATA[ Am Samstag sind wir (Saskia, Ute, Manu und ich) zusammen in die Rückrunde gestartet. Früh um 8 war Treff und wir düsten los in Richtung Graupa (Pirna). Während der Fahrt überlegten wir, wie wir unsere Doppel spielen wollten. Hierbei war Saskia echt der Favorit. Letztendlich sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass es am besten wäre, wenn Saskia mit Ute und Manu zusammen mit mir spielt. Kurz vorm Ziel machten wir eine kleine Kaffeepause.
Angekommen, nach &quot;Jahrzehnte&quot;- bewährtem Muster eingespielt und los ging's. Ute und Sasi hatten mit Schumberg/ Keller das wohl unangenehmere Doppel erwischt. Den ersten Satz noch gewonnen und den zweiten knapp verloren, dann trafen die anderen besser: 1:3. Manu und ich haben uns erstmal den ersten Satz &quot;angeschaut&quot;, um dann im zweiten Durchgang den Plan zu haben. Hat auch funktioniert: 3:2. Ausgleich nach den Doppeln, alles offen.
In der ersten Einzelrunde konnten wir alle punkten und uns ein Polster verschaffen. Saskia zeigte guten Nerven im fünften Satz gegen Schumberg (mittlerweile ohne lange Noppe), ich blieb entspannt nachdem sich Heide H. den ersten Satz mit durchaus gehäuften Netz- und Kantenbällen klaute und gewann 3:1. Manu dominierte Steffi H. das ganze Spiel: 3:1. Ute mit ihrer super Schupftechnik ließ der jungen Keller nicht mal einen Satz.
Ähnlich in der zweiten Einzelrunde. Gegen Schumberg hatte ich nur im 3. Satz Probleme, wusste diese dann aber im Folgesatz zu meiden und so ging Punkt 5 auf unser Konto. Am Nachbartisch kämpfte Saskia mit einer stark spielenden Heide H. und musste der Gegnerin gratulieren. Utes und Manu's Spiel lief gleichzeitig. Ich war nur am klatschen, erst für die eine, dann für die andere. Ute spielte zwar einen Satz zu passiv gegen Steffi H., aber das gefährdete ihren Sieg nicht. Den Siegpunkt landete Manu gegen Keller, die einfach keine Mittel gegen Manu wusste und vermutlich in Gedanken im Spiel noch auf der Bank neben ihrem Freund saß. Süß, jung und verliebt.
Yeah, die ersten zwei Punkte waren geschafft, wir hatten uns unser Sektchen verdient. Nach gemütlichem zweitem Frühstück kutschierten wir gen Steinigtwolmsdorf, der Spielstätte von Neukirch. Der Sekt machte mich schläfrig und ich wachte erst wieder auf als ich die Worte: &quot;Schnee&quot; hörte und mich von außen das helle Schneeweiß blendete. Ich schaute aus dem Fenster und sah verschneite Felder, verschneite Bäume, verschneite Straßen und unglaublich viele wunderschöne Schneeflocken. Wusstet ihr, dass es mehr Formenkombinationsmöglichkeiten für Schneeflocken gibt als Atome im Weltall? Das liegt daran, dass Schneeflocken auf ihrem Weg auf die Erde mehrfach schmelzen und dann wieder kristallisieren, dadurch wird die Regelmäßigkeit der Flöckchen durchbrochen und es entsteht eine unglaublich große Formenvielfalt. Man kann auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass es noch keine Schneeflocke gab, die exakt gleich wie eine andere war.
Die Doppelfrage klärten wir diesmal in der Halle. Es sollte alles beim alten bleiben: Ute/ Sasi Doppel eins und Manu/ich Doppel zwei. Wie gegen Graupa lief es auch gegen Neukrich. Ute und Sasi waren sich einig über ihre Taktik, nämlich offensiv aggressiv zu spielen, nur für deren Ausführung hätte die Platte größere Abmessungen haben sollen: 0:3. Manu und ich schauten wieder im ersten Satz und wir sahen gut aus. Zwar hatten wir auch wieder das angenehmer bespielbare Doppel, aber anstrengen mussten wir uns trotzdem und gewannen verdient 3:0. Punkteteilung nach den Doppeln, wie auch heut Vormittag. Auf in die erste Einzelrunde.
Saskia spielte gegen die Beyer. Ein reines Schießduell, bei dem Sasi meistens besser aussah und damit klar 3:0 gewinnt. Ich durfte gegen Stamm ran. Die spielte eine lange Kurznoppe oder eher eine kurze Langnoppe - schwer zu sagen und auch zu erklären. Naja jedenfalls wusste ich diesmal was ich besser machen musste als im Hinspiel: offensiver! Erfolgreich 3:0.
Manu wurde gefordert von Manja. Hier wusste sie nichts mit dem Spiel anzufangen, konnte zwar ein 0:2 ausgleichen um im fünften Satz erneut ratlos zu sein. Ute, nun gegen Beier, machte es wie im ersten Spiel gegen Graupa, sicher und effektiv zum Sieg geschupft und mit guten Aufschlägen variiert. Zwischenstand: 4:2.
Sieht nicht schlecht aus, aber gewonnen haben wir noch lange nicht. Wie sich das auch in der zweiten Runde zeigen sollte. Sasi konnte gegen Stamm nicht ihr ganzes Potential abrufen und unterlag der Gegnerin 0:3. Ähnlich sah es bei mir aus. Ich hab nicht schlecht gespielt, konnte aber keinen aggressiven Block meiner Gegnerin zurückbringen. Ich war immer wie erschossen: 1:3.
Das Polster schmolz - so wie die Schneeflocken - und Neukirch konnte ausgleichen. <br />Manu und Ute wussten uns zu retten. Mit Beier hatte auch Manu kaum ein Problem und kam mit ihrem sicheren Spiel ans Ziel: 3:0. Bei Ute sah es anfangs anders aus. Schnell lag sie 2 Sätze zurück. Da half nur eins: Ein Schluck Zielwasser. Danach lief es wie geschmiert. Für die nächsten zwei Durchgänge noch mal nachladen und dann ging nichts mehr schief. Ute fegte Manja 3:2 vom Tisch.
Mittlerweile: 6:4. Ich durfte gegen Manja spielen. Ich mag ja das Spiel. Bis auf einen verträumten Satz ging alles glatt: 3:1. Nebenan spielte Ute immer noch wie im Rausch und ließ Beyer keinen Satz und keine Chance. Damit war der zweite Sieg des Tages vollbracht. Und wir genossen die letzten Schlucke Zielwasser.
Auf dem Rückweg machten wir Stopp in Döbeln bei McD und freuten uns über die gewonnenen Punkte und den besseren Tabellenplatz.
Es hat Spaß gemacht, Mädels. Bis im Februar dann! Eure Jule ]]></content:encoded>
<category>Verbandsliga</category>
<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 17:28:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Gregor Meinel gewinnt Brettl-Turnier in Mildenau!</title>
<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5bdb527a9bd.html</link>
<description>Regionalligaspieler auf &quot;Materialabwegen&quot;</description>
<content:encoded><![CDATA[Gregor und ich (Kono) meldeten uns relativ knapp für das seit 2008 im erzgebirgischen Mildenau ausgetragene Brettl-Turnier an und hatten Glück noch die letzten zwei Startplätze zu ergattern.
Eigentlich wollten wir vor der Fahrt noch eine Trainingseinheit in der Turnhalle absolvieren, da aber dort nur noch ein einziges Brettchen zu finden war, ließen wir diese zu Gunsten eines ausgiebigeren Mittagessens ausfallen und machten uns dann gegen 15:00 auf den Weg ins Erzgebirge. Dort betrachteten wir, in nostalgischen Erinnerungen schwelgend, die geschlossene Schneedecke und die fein illuminierten Häuschen. Wir fuhren weiter und trotz das unser Navi ein baldiges Ankommen am Zielort versprach, war noch kein Verkehrsschild mit der Aufschrift &quot;Mildenau&quot; in Sicht. Erst als wir einen weiteren Berg überquert hatten, die Fahrbahnmarkierungen weiter ab-, die Dichte des Waldes dafür umsomehr zunahm, erreichten wir kurz nach 17:00 die kleine, verschneite Turnhalle des TSV Grün-Weiß.&nbsp;
War am selbigen Tag noch das Peniger Jahresabschlussturnier in der Kategorie A aufgrund von zu geringen Meldungen abgesagt wurden, herrschte hier kein Mangel an Teilnehmern. 63 Sportler und eine Sportlerin, darunter viele bekannte aus Zwickau, Gornsdorf, Leutzsch, Marienberg usw., wollten hier um Pokale, Geschenke und Urkunden kämpfen.&nbsp;
Mit schwammlosen, kurzbenoppten Einheitsschlägern und 38mm Bällen mit der Aufschrift &quot;DDR-Zschopau&quot; ging es zuerst in die Doppel. Dort kam uns zugute, dass sich unser &quot;normales&quot;-Spiel nicht allzu sehr vom Brettel´n unterscheidet, denn es bedurfte dieser Grundsicherheit, etwas Glück und dem ein oder anderen unmöglichem Ball von Gregor, sonst wären wir schon in der 2. Runde ausgeschieden. Doch nach dem dortigen 3:2 Erfolg und dem Fazit: &quot;So ein Spiel braucht man um am Ende zu gewinnen!&quot; spielten wir uns mit einem weiteren 5-Satzerfolg über die Vorjahressieger sowie einem ungefährdeten 3:1 Sieg im Finale gegen die Nimtz-Brüder zum Turniergewinn. Dafür wurden wir anschließend mit Pokalen, Sekt und zwei großen Präsentkörben belohnt.
Das Startgeld hatten wir nun schon mehr als nur wieder rein. Freudestrahlend und gut gelaunt gönnten wir uns am Imbiss dann erst einmal zwei Chemnitzer Biere sowie ein paar frisch geschmierte Speckfettbemmen. Mit diesem herzhaften Mahl schlugen wir etwas die Zeit tot, denn die Einzelrunde, welche im Doppel-KO-System ausgetragen wurde bescherte uns erst einmal längere Wartepausen. Diese wurde, wenn nicht mit Essen, Trinken und den daraus resultierenden Toilettenpausen, mit dem Anreißen philosophischer Probleme und einer eher humoristischen Gegnerbeobachtung überbrückt. Es fanden sich schnell Synonyme für besonders auffällige Teilnehmer, so entstanden nach und nach Gestalten wie &quot;Prinz Eisenherz&quot;, &quot;Lady Marian&quot;oder &quot;d´Artagnan&quot; - keine Ahnung warum wir auf diese mittelalterliche Welle gerieten, vielleicht lag es an den Mantel- und Degenfilmen, die ja zahlreich zwischen den Feiertagen gezeigt werden.&nbsp;
Nach der 3. Einzelrunde, unserer Meinung nach verfrüht, trafen Gregor und ich, und damit zwei komplett gegensätzliche Spielsysteme, aufeinander. Gregor, der rigoros Angriff, schoss mich, der etwas zu hoch abwehrte, zwei Sätze lang zusammen. Ein nicht gerade erbauendes Gefühl, wenn man den Ball nirgendwo Hinspielen kann wo er nicht gleich eingeschossen wird. Zum Glück nahm sich dann Gregor etwas zurück, was mir nicht nur die nächsten beiden Sätze sondern auch meine Sicherheit zurückgab. Nur diese half mir zu Beginn des fünften Satzes nicht viel, da Gregor wieder in sein altes Schema - Ich loche jeden Ball ein - verfiel, so stand es schnell 7:0. Zwar konnte ich diesen hohen Rückstand nochmals auf 6:8 verkürzen, aber am Ende entschied Gregor das Spiel, mit 11:9, zu seinen Gunsten.
Der Vorteil dieser Niederlage war, dass ich meinerseits fast immer an der Platte stehen bleiben konnte, denn auf der Verliererseite hat man wesentlich mehr Spiele. Seit dem ging es zügig vorran und die Reihen lichteten sich merklich. Am Ende zeichnete sich ein Zweikampf zwischen Gregor und dem Erfurter Oberligaspieler Enrico Fussy ab. Er und seine Mitstreiter von Sponeta Erfurt nehmen öfters erfolgreich an solchen Turnieren teil, weshalb Sie sich auch entsprechende Hoffnungen auf den Turniersieg machten.&nbsp;
Im ersten Aufeinandertreffen der letzten beiden ungeschlagenen Spieler konnte Gregor 3 Matchbälle im 4. Satz nicht nutzen und verlor sein erstes Spiel 2:3. Anschließend konnte er sich im &quot;Finale der Verliererseite&quot; gegen den Vorjahreszweiten Kai Günther durchsetzen, welcher mich vorher auf Rang 4 verwiesen hatte. Nun konnte Gregor erneut gegen Enrico Fussy antreten.&nbsp;
Durch das Doppel-Ko-System war noch alles drin, allerdings musste er den Erfurter nun zweimal in Folge bezwingen um am Ende das Turnier noch zu gewinnen. Obwohl die letzten verbliebenen Zuschauer sich wohl gern ein rasches Turnierende gewünscht hatten, denn die Uhr zeigte inzwischen 4:30, gewann Gregor das Spiel sicher mit 3:1, weshalb die beiden Kontrahenten nochmals gegeneinander spielen mussten um den endgültigen Sieger zu ermitteln. Im Laufe der letzten Partie zeigte sich, dass die beiden wirklich mit dem Brettchen umzugehen wussten; Punkte bringende Aufschläge, trockene Vorhandschüsse waren genauso zu bestaunen wie druckvolle Rückhandkonter oder klassische Abwehrbälle. Am Ende sollte dieses Spiel eine fast lupenreine Kopie des ersten Aufeinandertreffens werden, nur das diesmal der Domstädter eine 10:7 Führung im 4. Satz nicht nutzen konnte und am Schluss mit 2:3 den kürzeren zog.
Dies bescherte Gregor noch eine zusätzliche Sektflasche, einen Pokal sowie ein großes und ungefähr 10-15 kg schweres Geschenk über dessen Inhalt wir große Teile der Rückfahrt spekulierten. Diese traten wir gegen 5:00 morgens an nachdem wir schon die ersten Autos des Winterdienstes durch die Fenster der Turnhalle erspäht hatten. Allerdings blieben gewisse Straßenabschnitte immer noch verschneit und eisig, weswegen sich einige Berge in schlittrige Abfahrten verwandelten. Gut nur, dass kaum andere Autos unterwegs waren, weshalb wir oft die ganze Fahrbahnbreite ausnutzen konnten und mussten.
Aber nichtsdestotrotz erreichten wir nach einer knappen Stunde Karl-Marx-Stadt und von da an schneefreie Straßen. Eine Stunde später, es war nun kurz nach 7:00, passierten wir den Leipziger Löwen an der B2. Die Straßenlaternen leuchteten matt und wir beobachten das Wenige was sich in den Straßen am Silvestermorgen tat. Neben uns waren nur noch Flaschensammler, Spätheimkehrer aus der Disco und einige Bäckerreiautos unterwegs. Unser lange Tag endete damit Pfand- von Pfadfindern zu unterscheiden, der Erkenntnis, dass wir doch alle auf der Suche nach etwas sind; sei es nach dem Sinn des Lebens, dem schnellstmöglichen Weg ins Bett oder auch nur nach leeren Flaschen, und der quälenden Frage wie wir die heutige Silvesternacht nur überstehen sollten.&nbsp;
In diesem Sinne - einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2012.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>2012</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 12:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Robert Weiße gewinnt das Weihnachtsturnier</title>
			<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5db6b857fb8.html</link>
			<description>Haarscharfe Entscheidung</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wieder einmal wie abgezählt erschienen 32 TeilnehmerInnen zum jährlichen Weihnachtsdoppelturnier. Geht gerade auf bei 8 Tischen. Organisator Thomas hatte alles im Griff. Das traf aber nicht immer auf die Spieler zu. Nicht immer leicht, sich auf dem Weg bis zum Tisch genau zu merken, wohin man nun gehört. Da kann es schon passieren, dass an einem Tisch gleich 5 Leute Doppel spielen wollen. Könnte man Chinesisch draus machen. Naja, üben wir nächstes Jahr nochmal.
In jeder Runde gab es wie immer einen neuen Partner. Gespielt wurde auf 2 Gewinnsätze und hier und da gab es schon erstaunliche Ergebnisse. Gregor konnte es nicht fassen. Er und Mario mussten sich Frank und Ellen geschlagen geben. Das kostete Gregor wohl auch den Sieg. Obwohl - zum Glück hat er das verloren, denn sonst hätten wir wahrscheinlich am Ende gleich 5 Protagonisten gehabt, die 21 Sätze auf der Habenseite zu stehen hatten. So waren es &quot;nur&quot; vier. Robert, Becks, Mühle und Toni. Da war guter Rat teuer - wen kürt man nun zum Sieger? Trotz oder gerade wegen des Glühweinkonsums kam irgendeiner auf die gute Idee, den Robert zum Gewinner zu erklären, weil er in der niedrigsten (nämlich der fünften) Mannschaft spielt. Im Gegensatz zu den anderen dreien, die sich in der &quot;Zweiten&quot; tummeln. Sehr gute Entscheidung. Gratulation an &quot;Robbe&quot;.
Dank an Thomas, der sich um die Organisation gekümmert hat.
In diesem Sinne: allen ein Frohes Fest.&nbsp;
Grüße, Ute]]></content:encoded>
			<category>2011</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 18:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Knappe Niederlage zum Hinrundenabschluss</title>
			<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5b8e688221f.html</link>
			<description>6:9 gegen den ESV Weil</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum letzten Spiel der Vorrunde empfingen wir die Gäste mit der weitesten Anreise, den ESV Weil. Die Weiler waren bislang durch das Verletzungspech von &quot;Agur&quot; Agurianovs hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben und standen vor dem Spiel sogar in der Tabelle hinter uns.&nbsp;
Vor diesmal nur knapp 80 Zuschauern entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Die Spiele wurden leidenschaftlich geführt und teilweise auch guter Tischtennis-Sport geboten, so dass die Schaulustigen durchaus auf ihre Kosten gekommen sein dürften. Trotz unserer nach knapp vier Stunden zu buche stehenden Niederlage, zeigten wir uns nicht unzufrieden mit der gezeigten Leistung gegen einen der drei Meisterschaftsanwärter.&nbsp;
Nach dem knappen Erfolg unseres Einserdoppels und der klaren Niederlage von Schorsch und Kurkö verloren Phil und Ich leider nach brauchbarer Leistung im entscheidenden fünften Satz den Faden und damit auch das Spiel gegen das Weiler Dreierdoppel Tofalvi/ Agurianovs.&nbsp;
Roman spielte gegen den jungen Südamerikaner Blas trotz Magen-Darm-Infekt sehr solide und sachlich seinen Stiefel herunter. Hendrik sah man sein fehlendes Selbstvertrauen nach einer Reihe verlorener Spiele deutlich an; er glaubt momentan bei knappen Spielständen einfach nicht selbst an sich und überlässt dem Gegner die Initiative.&nbsp;
In der Mitte folgte nun jedoch die Überraschung: sowohl Jens als auch Phil schlugen ihre deutlich stärker eingeschätzten Kontrahenten in zwei tollen Spielen. Phil zermürbte hierbei Turoczy mit seinen &quot;Spinmurmeln&quot;; so dass Turoczy ein ums andere Mal seine gefürchteten Angriffsbälle nicht im Ziel unterbringen konnte. Jens zeigte erneut eine konstante (!) Leistung und konnte den beinahe ebenso begnadeten Ungarn Tofalvi knapp bezwingen.&nbsp;
Unten gingen wir jedoch in der ersten Runde leer aus. Gegen Linkshänder Agurianovs fand ich erst zu spät meine Linie, und konnte diese auch nicht lange halten ;) Georg fand gegen Jugendnationalspieler Sauer nicht in sein Spiel und verlor etwas überraschend ohne Chance gegen den jungen Weiler.&nbsp;
Oben fiel nun die Vorentscheidung; Roman verlor etwas geschwächt das Duell der Spitzenspieler und Henne zeigte gegen Blas keinerlei Gegenwehr. Mittig lagen unsere beiden Akteure schnell mit 0:2 hinten - wir standen kurz vorm vorzeitigen Ende. Doch beide zeigten Kämpferqualitäten und spielten sich zurück. Phil verlor jedoch etwas unglücklich sein Spiel. Aber Jens spielte sich mit seinem zweiten erfolgreich gestalteten Fünfsatzkrimi zurück in die Herzen der Zuschauer - großer Sport!&nbsp;
Nun war auch die Stimmung wieder da in unserer kleinen Halle. Ich versuchte gegen den jungen Sauer vor allem gut zu platzieren um seine bärenstarke Vorhand aus dem Spiel zunehmen, was mir auch zunehmend gelang. Georg spielte deutlich besser gegen Agur als noch im ersten Spiel, konnte sich aber letztlich nicht durchsetzen.&nbsp;
Endstand 6:9!&nbsp;
Trotz der Niederlage waren wir nicht sonderlich enttäuscht, haben wir doch viel Gegenwehr gezeigt und unsere Spiele auch nicht besonders knapp verloren. Also ein Ergebnis, das die Leistung der beiden Mannschaften ziemlich gut widerspiegelt; die Weiler waren einfach ein kleines Stückchen besser als wir.
An dieser Stelle wird es nun Zeit für ein kleines Hinrundenfazit. Wir stehen momentan im gesicherten Mittelfeld, haben mindestens 4 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz (Wendligen vs. Bietigheim steht noch aus...). Wir haben auch recht ordentlich gespielt, hatten allerdings auch Glück, dass in unseren schwächeren Spielen gegen Steinheim und Wendlingen die Gegner mit jeweils zwei Ersatzleuten antraten.&nbsp;
Für die Rückrunde gilt es nun weitere Punkte zu sammeln und so vielleicht einen Platz im vorderen Mittelfeld halten zu können und nicht in Abstiegsnähe zu geraten. Vorrausichtlich werden Henne und Jens die Paarkreuze tauschen, damit Jens seine Kamikazebälle wieder im Oberen loslassen und Henne sich sein teilweise verloren gegangenes Selbstvertrauen zurückholen kann. 
Auch die Ersatzleute werden in der Rückrunde gefragt sein, da uns Georg in mindestens zwei Partien fehlen wird - also haltet euch fit... ;)
Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr und bedanken uns für euer Interesse und eure Unterstützung. Auf dass auch im nächsten Jahr der TTC weiter regiert!!!&nbsp;
Gregor&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Regionalliga</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 17:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wenn man Spaß hat, kommt der Erfolg von allein - oder nicht</title>
			<link>http://www.ttc-holzhausen.de/ttc-aktuell-detail+M5e9c8e9d86d.html</link>
			<description>Unentschieden und Niederlage aus Dresden mitgebracht</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am vergangenen Samstag machten wir uns ohne die abhanden gekommene Susi, dafür aber mit Claudi, Manu, Jule und Saskia Richtung Dresden auf. Nach ein paar Schlitterpartien aus der Stadt nach HH, wo wir Manu abholten, kamen wir ohne Navi, wohlgesonnen und etwas zu früh in Dresden an.&nbsp;
Zunächst spielten wir gegen die zweite Vertretung von Mitte, bei denen man - wie bei uns - nie weiß, wie sie spielen werden. Gegen uns traten sie mit Wenke, Kermer, John und Ebell an. Da die Sanitäranlagen in Dresden eher vorkriegsähnlichen Zuständen entsprechen, hat Saskia ein Auswärts-Hygiene-Set mit Desinfektionsmittelchen und Taschentüchern mitgebracht, sodass wir auch nach einen Gang zu den Sanitäranlagen unseren Schläger mit gutem Gewissen anfassen konnten.&nbsp;
Wie gewohnt starten wir mit den Doppeln. Diesmal spielten Jule/Claudi und Saskia/Manu alias &quot;wir-können-keinen-kurzen-Aufschlag&quot; zusammen. Jule und Claudi hatten laut dem Papier das schwerere Doppel, hielten trotzdem gut mit, hatten aber schließlich im Entscheidungssatz nicht mehr viel entgegenzusetzen. In diesem Doppel war wohl der kurioseste Netz-Kantenball der Verbandsliga Damen der letzten 10 Jahre. Ich versuche es mal zu beschreiben: Es war im Ballwechsel, Jule nimmt mit ihrer kurzen Noppe einen Langnoppenschuss von Linda Wenke an, der Ball landet auf dem Plastenippel vom Netz (da wo es gespannt wird), springt nach oben ab, macht einen hohen Bogen zur anderen Seite und landet auf der Kante. (wie gern würde ich euch ein Bild malen!)&nbsp;<br />Leider hat es trotzdem nicht für einen Sieg gereicht.&nbsp;
Wir anderen zwei hatten trotz langer Aufschläge Spaß am Spiel und auch Erfolg. So ist ja auch die Devise des heutigen Tages gewesen. Wäre es jedoch nach unserem Gegnerdoppel in Person von Ebell gegangen, dann hätten wir keinen Spaß haben dürfen. Wenn Blicke töten würde, dann wären wir mehrmals gestorben, auch noch im weiteren Verlauf des Punktspiels.&nbsp;
Also 1:1 nach den Doppeln.
Die erste Einzelrunde eröffneten Jule gegen Kermer und ich mit meiner Premiere oben gegen Wenke. Leider habe ich von Jules Spiel nicht allzu viel mitbekommen, so dass ich nicht viel berichten kann. Letztendlich verlor sie 3:0, vergab glaube ich im zweiten Satz mehrere Satzbälle und ärgerte sich sowohl über die unangenehme Spielweise der alten Dame, als auch über den abgespielten Rückhandbelag, bei den &quot;das Abgespielte&quot; sich sogar schon farblich absetzte. Zu meinem Spiel kann ich sagen, dass ich in den ersten zwei Sätzen dran war, aber mir in diesen Sätzen noch oft genug der Gedanke fehlte, das Wenke ihren Schläger in der linken Hand hält und ich immer wieder schöne Vorlagen in ihre Vorhand gab. Das konnte ich dann ändern, stellte mich noch etwas mehr auf ihre Noppe ein und ihre Fehler häuften sich. Ergebnis war ein 3:2 Sieg meinerseits.
Dann kamen die Spiele von Claudi und Manu. Manu hatte zunächst Probleme mit dem Spiel von John, merkte aber schnell oder besser gesagt nach dem ersten Satz, dass mit bisschen Offensive und Bewegung und etwas mehr Verteilen der Bälle auf des Gegners Seite mehr möglich ist und behielt diesen Stil bei - 3:1 Sieg. Claudi machte gegen Ebell, die an diesem Tag wirklich wieder vor Freundlichkeit strotzte - Jule und ich durften sie bereits letztes Jahr zu den Pokalmeisterschaften kennenlernen, ein wirklich starkes Spiel. Sie hatte einen Plan und blieb in Anbetracht ihrer aggressiven Gegnerin ruhig und überlegt. Jule beobachtete das Spiel von außen und wies die Dresdner Schiedsrichterin darauf hin, dass sie einen Punkt falsch vergeben hat, weil sich Ebell beim Schlag auf dem Tisch abstützte. Wie sich im weiteren Spielverlauf zeigen sollte, war das zwar richtig, aber der Unmut Ebells gegen Jule wuchs.&nbsp;<br />Für Claudi brachte es nicht den Spielgewinn, 3:2 an Dresden. Zwischenstand nach der ersten Runde 3:3 Weiter ging es wieder mit den Spielen von Jule und mir. Jule hat noch kein neues Ziel, ihr letztes hatte sie mit dem Sieg gegen Ines Haustein abgeschlossen und seitdem geht nicht mehr viel. Sie vergab auch gegen Wenke immer wieder Satzbälle und verlor in einem knappen Spiel mit 3:1. Ich selbst hatte noch vom Januar Erinnerungen an Kermer und noch viel wichtiger an Katrins Anweisungen, wie man gegen diese spielen muss. Zum größten Teil konnte ich das auch noch umsetzen und es stand am Ende 3:1 für mich.&nbsp;
Claudi begann in der Zwischenzeit mit ihren Spiel gegen John, konnte aber selbst keine Akzente setzen und verlor deutlich mit 3:0. Manu durfte dann gegen den Ebell ran. Nach gewonnenem ersten Satz auf Manus Habenseite, konnte sich Ebell im zweiten deutlich absetzen, hatte sich dann aber nicht mehr im Griff und machte ab dem Zeitpunkt von 10:4 oder 10:5 nur noch Fehler. Für Manu die Chance sich diesen Satz noch schnappen. Der dritte Durchgang war dann verhältnismäßig deutlich, 3:0 für uns.&nbsp;
Nach der zweiten Runde stand es 5:5 Über Sieg, Unentschieden oder Niederlage musste also die letzte Runde entscheiden. Jule machte den Anfang gegen John und konnte zum zweiten Mal in dieser Saison ihren &quot;Dreierkomplex&quot; überwinden. Claudi machte dann erneut ein ganz starkes Spiel gegen Wenke und profitierte etwas von deren Lustlosigkeit oder besser gesagt, sah darin ihre Chance gegen diese zu gewinnen. Nachdem die ersten drei Sätze erst alle in der Verlängerung endeten und Claudi mit 2:1 führte, zeigte Wenke dann etwas mehr Motivation und konnte des Spiel noch für sich entscheiden.&nbsp;
Am Nachbartisch spielten bereits Manu und Kermer. Auch Manu hatte mit dem Spielstil so ihre Probleme und verlor mit 3:1. Ich durfte (nein, musste) das letzte Spiel des Tages spielen, welches über Unentschieden oder Niederlage entschied. Den ersten Satz konnte ich noch für mich entscheiden, während der zweite an Ebell ging. Der dritte Satz war dann nichts für schwache Nerven. Nachdem ich bereits hoch führte, konnte ich den Vorsprung nicht verwalten und es entwickelte sich ein Krimi vom feinsten, bei dem die Angst auf beiden Seiten regierte. Nach mehreren abgewehrten Satzbällen konnte ich endlich mal einen von mir verwerten (ich weiß zwar nicht wie) und ging mit einem kleinen psychologischen Vorteil in Satz Nummer vier. In der Satzpause konnte ich nicht mal mehr die Wasserflasche gerade halten, so sehr zitterte ich vor Aufregung. Den nächsten Satz konnte ich dann erneut mit zwei Punkten mehr auf meiner Habenseite verbuchen und das Unentschieden stand fest. Wie gesagt &quot;Wenn man Spaß hat, kommt der Erfolg von allein&quot;, das hat sich im Spiel gegen Mitte bewahrheitet.&nbsp;
Kurz nach halb drei ging es dann Richtung Uniklinikum. Das Gelände fanden wir schnell, nur nicht die Halle. Da ich der Meinung war, dass diese sich im Haus 5 befinden würde, gingen wir erstmal dahin, mit einen ernüchternden Ergebnis. Dank moderner Technik und einem Lageplan des Uniklinikums fanden wir dann doch noch die Halle in Haus 25. Naja eine 5 war ja dabei. Uniklinikum trat mit zwei Ersatzspielerinnen aus der Landesliga an, was aber nichts zu heißen hat, denn vor allem Diessner war stark (insbesondere auf der Vorhand), der Rest setzte sich aus Wendt, Radloff und Zickert zusammen. Zudem hatten sie den Heimvorteil, denn Lautstärke und Luftfeuchtigkeit waren teilweise unerträglich, das Licht gewöhnungsbedürftig grell und die Wände gestreift, wobei jeder zweite Streifen weiß war. (Das ist aber nur Saskia aufgefallen...)&nbsp;
Mit all diesen Faktoren konnten wir nicht viel anfangen. Zu dem Spiel hier gibt es nicht allzu viel zu berichten. Die Doppel spielten wir wie gegen Mitte, wieder mit dem gleichen Ergebnis, Jule und Claudi gegen die gegnerische Nummer 1 und 2 verloren und Manu und ich gewannen gegen die zwei Ersatzspieler, weil wir Spaß hatten. - Ja, nämlich dank Claudi, die eine wirklich super Einlage bot, bei der sich Saskia vor lauter Schadenfreude gar nicht mehr einkriegte.
Erneut 1:1 nach den Doppeln. Auch in den Einzeln bot sich fast das gleiche Bild wie gegen Mitte. Jule verlor leider gegen Radloff und ich konnte wieder mit 3:2 den gegnerischen Einser besiegen. Dann aber die erste Ernüchterung: Claudi verfiel gegen Zickert wieder in ihr bekanntes Muster und auch Manu konnte ihr Spiel gegen Diessner trotz hoher Führung im 4. Satz nicht siegreich gestalten. 2:4 aus unserer Sicht. Jule hatte dann dem Spiel von Wendt wieder nichts entgegenzusetzen und ich gewann zumindest nach Sätzen deutlich mit 3:0, wobei auch hier zwei mit nur zwei Punkten Differenz entschieden wurde. Unten spielte dann Claudi zum wiederholten Male stark, konnte aber leider im fünften Satz mehrere (ich glaube es waren drei) Matchbälle nicht nutzen, sodass auch diese Partie an den Gegner ging. Was wirklich sehr schade war, weil Claudi es sich mehr als nur verdient hatte.&nbsp;
Manu war dann gegen Zickert wieder gewohnt sicher, holte sich den Sieg mit 3:1.&nbsp;
4:6 - Rückstand konstant gehalten.
Die nächsten beiden Partien sollten auch die letzten an diesem Tag werden. Jule baute ihre Negativbilanz gegen die Dreier weiter aus und Claudi war noch etwas fertig vom Spiel gegen Diessner und verlor ebenfalls mit 3:0.
Endstand war somit 4:8 und trotz Spaß am Anfang der Partie kam diesmal der Erfolg nicht von allein. Danach ging es wieder nach Mitte, um unsere zweite Herren noch in den letzten Spielen zu unterstützen, ehe wir alle zusammen den Weihnachtsmarkt und das Winterdorf besuchten. Irgendwann endete dann dieser lange Tag.
So, das war es von uns in der Hinrunde, ein Fazit möchte ich nicht ziehen, weil die meisten Niederlagen einfach nur ärgerlich waren und somit mein Puls schlagartig nach oben steigen würde. Wir melden uns wieder im neuen Jahr.&nbsp;
Bis dahin frohe Weihnachten und eine guten Rutsch ins neue Jahr.&nbsp;
Saskia&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Verbandsliga</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 07:09:00 +0100</pubDate>
			
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