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26.06.2009
Kategorie: 2009

Fußballmatch TTC - Leutzscher Füchse am 26.6.2009

Höchste Alarmstufe: Statt Tischtennis stand Fußball auf dem Programm und das gleich mit dem Derby gegen Leutzsch. Hochspannung war somit garantiert.

Am Freitag stand parallel zur Gewöhnlichkeitstischtennistrainingsveranstaltung auf dem heiligen grünen Rasen ein weiteres sportliches Highlight auf dem Spielplan, für das im Vorfeld vom Vereinspräsi die Prioritätsstufe „Eins“ ausgerufen wurde:
Die seit einer kleinen Ewigkeit unbesiegte TTC-Lokomotive traf sich zum Tanz mit den Leutzscher Chemikern. Das mit Spannung erwartete Prestigeduell stand diesmal ganz unter dem Stern der Freundschaft. Dementsprechend friedlich verhielten sich die Ersatzbänke und Fans.

Auch auf dem Spielfeld gab es dann weder Zidan´sche Kopfstöße noch Huth!Huth!Huth!Huth!Huth- Blutgrätschen.

Nachdem sich der TTC-Kader nach kürzlichen Tumulten auf dem Transfermarkt nun allmählich festigt, konnte Capitano Luis van Gaal-Mühlinger seine Start-formation im klassischen 4-#Raute#-2 zusammenstellen und setzte erneut auf zwei Sechser.

Für einen kontrollierten Start sollte insbesondere der Einsatz von Frank-Fischi-Fahrenhorst sorgen, der aber nach etwa 20 Minuten dem Nach- wuchs den Vortritt ließ. Auf dem rechten Flügel agierte Persson-Power-Phillinger-Play, während unser junggebliebenes Reh Fathi-Ollie mit seinen eleganten Vorstößen und präzisen Hereingaben das Reagenzglas des Chemielabors von links in die Zange nahm. Mühlinho packte im defensiven Mittelfeld seine ganze Routine und Erfahrung aus und köpfte jeden Ball aus jeder Lage weg.

Jede Menge Spielübersicht zeigten erneut Sascha, Lars und André, die alles im Griff hatten und für die bereits nach der ersten Halbzeit keuchende TTC-Dampf-lokomotive immer wieder die nötigen Kohlen nachlegten. Unser Stürmer-Toyota knackte zunächst die Zentralverriegelung der Gäste, ehe er einen verun-glückten und zur Flanke mutierten Schuss von Uhli-Falushi (von dem ansonsten außer einem 10minü- tigen beidseitigen Wadenkrampf nicht viel zu sehen war) per Kopfairbag verwandelte.

Das war aber schon das 3:0. Zuvor mixten sich die Gäste bereits einen gefähr-lichen Cocktail, bestehend aus einem Kopfball-Eigentor. In der zweiten Hälfte spielten die Leutzscher stärker auf, hatten mehr Ballbesitz, um dann kurz vor oder im 16-Meter-Raum den Ball zu vertendeln.

Dann fand das Spiel seinen negativen Höhepunkt mit einer Notbremse vom Kapitän, für die von der gegnerischen Bank entsprechend Rot gefordert wurde, aber am Ende sprang nicht mal ein Elfmeter raus. Am Ende stand es nach einem absolut fairen und in Sportsmanier ausgetragenen Wettkampf 4:0 für die TTC- Auswahl, die u.a. auf Knoch-Ailton und den russischen Ballkünstler Gregorev verzichten mussten.

Selbst gestandene Profis wie Wolfgang Wollrabbe (1. BL) und Axelle le Flemminge (2. BL) ließen sich neben Teammanager Gustav Gütschoff das Spektakel nicht entgehen.

In diesem Sinne – vielleicht gibt es ja in Zukunft an einem lauen Sommerabend auch mal einen Leipziger-TT-Football-Confed Cup ;-) !?

Uhlex