Bezirksmeisterschaft U13: Das Trainingszentrum bleibt unter sich

Am zurückliegenden Sonntag fanden die Bezirksmeisterschaften der Altersklasse U13 statt. Wir waren mit gleich sechs Startern in der Jungenkonkurrenz vertreten.

Laurence und Raphael für Holzhausen; Franz und Finn für Borsdorf; Levi für Großpösna und Max für MWL.

Ins Doppel Halbfinale schafften es gleich fünf unserer Talente. Durchsetzen konnten sich hier das Borsdorfer und das Holzhausner Duo. Im knappen Finale konnten sich nach besserem Start schließlich Laurence und Raphael erfolgreich mit 3:1 behaupten.

Im Einzel lief es für unsere Trainingsgruppe sogar noch besser: Alle konnten sich in ihren jeweiligen Gruppen für die Endrunde qualifizieren.

Für Maximilian, den jüngsten unserer Starter und mit tollem Talent gesegnet, war dann im Achtelfinale Schluss. Wenn er weiter fleißig trainiert, wird er ganz bestimmt im nächsten Jahr ganz weit vorne angreifen können.

Bereits im Viertelfinale kam es zum Duell Levi gegen Finn, in dem sich Levi behaupten konnte.

Damit war ab dem Halbfinale unsere Trainingsgruppe komplett unter sich.

Franz und Raphael zogen schließlich mit Erfolgen über Laurence bzw. Levi ins Finale ein.

Das Finale konnte Raphael, mit der besten Tagesform angetreten, für sich entscheiden und blieb im Einzel im gesamten Turnier sogar ganz ohne Satzverlust.

Für unsere Trainingsgruppe war die Bezirksmeisterschaft eine schöne Bestätigung unseres Konzepts. Die Trainer Johann und Gregor sowie Tagesbetreuer Enrico zeigten sich sehr zufrieden.

Fünf von sechs Startern konnten sich für die Landesmeisterschaft qualifizieren. Alle Einzelmedaillen gingen an Spieler unserer Trainingsgruppe und auch im Doppel konnten wir die Plätze 1-3 einheimsen.

Dass bei den Landesmeisterschaft in knapp zwei Wochen ein ganz anderer Wind weht, ist natürlich klar. Dennoch wollen wir auch hier unseren Aufwärtstrend fortsetzen und vielleicht ist sogar dort ein Platz auf dem Treppchen im Einzel oder Doppel möglich.

Glückwunsch an alle Sieger und Platzierten!

Gregor

Furioses Finale – 8:3 gegen Freiberg

Mit dem achten Sieg in Folge in einem spannenden letzten (Heim-)Spiel beendeten wir gestern die Saison. Nachdem wir in der Hinrunde nur 6 Pünktchen sammeln konnten und auf dem Relegationsplatz standen, waren wir – ein bisschen Angeben sollte mal erlaubt sein – die beste Mannschaft der Rückrunde und sicherten uns noch Platz vier in der Tabelle.

Doch zum gestrigen Spiel: Sandra, Valeriya, Tina und Steffi mussten ein bisschen auf die Damen aus Freiberg warten, die zuvor noch in Leutzsch spielten und dort 8:6 gewinnen konnten. Sie kamen kurz vor 14 Uhr in der Besetzung Stenzel und 3x Uhlig 😉

Nachdem sich die Freibergerinnen noch einmal eingespielt hatten, ging es los. Antje und ich (Ute), wir machten es uns derweil auf der Bank gemütlich. Sandra und Valeriya konnten sich in drei Sätzen gegen Stenzel und Uhlig, L. durchsetzen. Tina und Steffi hatten es mit Uhlig, A. und P. zu tun und konnten die ersten beiden Sätze gewinnen. Doch dann wurde es immer enger. Den dritten Satz verloren sie zu 7, dann zu 9 und im Entscheidungssatz hatten beide Teams mehrere Matchbälle, bis die Freibergerinnen einen zum 15:13 nutzen konnten.

Die Einzel starteten gleich furios. Sandra lieferte sich mit Stenzel ein packendes Spiel. Nach verlorenem ersten Satz wurde Sandra offensiver, aber Stenzel ist (zumindest für mich immer) ein Phänomen und bringt irgendwie nicht nur alles wieder, sondern auch noch so, dass es nicht so einfach ist, den nächsten Ball zu versenken. So ging es hin und her und während Stenzel zumindest optisch keinen Schweißtropfen hatte, war Sandra rot wie eine Tomate und ganz schön am Glühen – immer ein gutes Zeichen. Und so konnte sich (unsere) Sandra (heißen ja beide so) in fünf Sätzen durchsetzen. Valeriya indes gab den 1. Satz gegen Alexandra Uhlig im Eiltempo ab, weil sie viel zu viel wollte und das auch noch gleich. Ab dem 2. Satz dosierte sie das Spiel besser und hielt den Ball zumindest erstmal kurz im Spiel und suchte sich einen passenden Ball zum Angriff aus. So gewann sie die folgenden drei Sätze.

Ein bisschen neben der Spur war Tina in ihrem 1. Einzel gegen Lena Uhlig. Die Freibergerin machte zweifelsohne ein grundsolides Spiel und wenige Fehler. Aber Tina brachte einfach ihren sichersten Ball, den Vorhandtopspin zu selten auf den Tisch. So verlor sie in der Rückrunde ihr erstes (und auch einziges) Spiel und zwar in drei Sätzen. Bei Steffi war es gegen Paula Uhlig viel enger. Nach einem 16:14 im ersten Satz, gewann Steffi den 2. Satz klar. Doch dann wurde Uhlig mutiger, griff häufiger an und brachte damit Steffi in Bedrängnis. Zum Glück brachte Steffi das Match mit 11:9 im 4. Satz nach Hause.

Zwischenstand 4:2

Sandra und Alexandra Uhlig lieferten sich im Anschluss eine hochklassige und spannende Partie, die von langen Offensivrallyes geprägt war. Sandra machte meist den Punkt, wenn es ihr gelang, im Laufe des Ballwechsel das Tempo zu erhöhen und noch mehr Druck zu machen. So gewann sie in vier Sätzen. Valeriya hatte am Nachbartisch alle Hände voll zu tun und schüttelte ab und zu ungläubig den Kopf ob der Bälle, die Stenzel zurückspielte. Egal wie viel Spin, Platzierung oder Tempo Valeriya probierte, die Freibergerin ließ sich nicht so leicht abschütteln. So ging das Spiel in den Entscheidungssatz, den sich Valeriya mit 11:6 schnappte. Tina hatte inzwischen ihren Vorhandtopspin wiedergefunden und so ging ihre Partie gegen Paula Uhlig ohne Satzverlust nach Holzhausen. Steffi konnte gegen Lena Uhlig den Siegpunkt noch nicht einfahren, lieferte aber ein spannedes Fünfsatzmatch ab und musste sich nur knapp geschlagen geben. Es war Tina, die auch gegen Alexandra Uhlig keinen Satz mehr abgab und uns das 8:3 sicherte.

Mit diesem Sieg geht eine deutlich zweigeteilte Saison zu Ende. Lief in der Hinrunde doch einiges schief, konnten wir in der Rückrunde häufiger in einer sehr guten Besetzung antreten und damit unser Punktekonto ganz schön aufpeppen 😉

Wir wünschen allen eine schöne Sommerpause und dann sehen wir weiter!

Maximale Ausbeute in Erzgebirgsnähe

Die letzten Auswärtsspiele der Saison führten uns nach Hohndorf und Zwickau. Mit den Damen des TTV 1948 Hohndorf ist es immer besonders abseits der Tische sehr lustig, sodass wir (Jule, Valeriya und ich, Steffi) es uns voller Vorfreude um kurz nach 8 Uhr in Sandras „Bobbycar“ gemütlich machten.

In Hohndorf angekommen, kam die erste Freude bereits in der Umkleidekabine auf – es gab eine Fußbodenheizung. Die wurde natürlich gleich zur Erwärmung genutzt 😉

Nach gebührender Begrüßung und ausgiebigen Gesprächen starteten wir dann in das (fast nebensächliche) Punktspiel. Die Doppel verliefen ausgeglichen – Sandra und Valeryia hatten gegen das Mutter-Tochter-Gespann Rittig/Stiegler nur in einem Satz Probleme (3:1), während Jule und ich das Spiel gegen Haustein/Jacob zwar eng gestalten konnten, letztlich aber nur einen Satz gewannen.

Die erste Einzelrunde brachte direkt 3 enge Matchs. Lediglich Valeriya setzte sich ungefährdet mit 3:0 gegen Rittig durch. Sandra lag gegen Jacob nach verlorenem ersten Satz mit 2:1 vorn, verlor den 4. dann aber in der Verlängerung und musste so in den Entscheidungssatz. Den gewann sie dann mit 11:7. Genauso gewann auch ich meinen Entscheidungssatz gegen Haustein, die an diesem Tag mit sehr viel Siegeswillen und mentaler Stärke in unser Spiel ging und sich so auch eine 2:1-Führung erkämpfte. Im Endeffekt konnte ich mich aber, besonders in den langen Ballwechseln, doch ein wenig öfter durchsetzen. Auch das Spiel zwischen Jule und Ersatzfrau Stiegler ging über die volle Distanz. Jule musste sich nach zwei verlorenen Sätzen vor allem psychisch zusammenreißen, was ihr glücklicherweise gelang und uns mit 5:1 in Führung brachte.

In der zweiten Einzelrunde machten wir dann schon den Sieg perfekt. Lediglich Sandra kam mit der unangenehmen Spielweise von Rittig nicht zurecht und mit ihren Top Spins auch nicht so richtig durch (1:3). Valeriya siegte in drei Sätzen gegen Jacob und auch ich hatte mit Stiegler keine Probleme. Nur Jule machte es mal wieder spannend, konnte aber am Ende auch das 4. Fünfsatzspiel des Tages für uns holen. Damit fiel der Sieg mit 8:2 zwar etwas zu hoch, aber letztlich doch verdient aus.

Anschließend saßen wir mit den Hohndorfer Damen noch in gemütlicher Runde zusammen und wurden mit Kaffee, Sekt und sehr leckerem Kuchen verwöhnt – vielen Dank nochmal dafür an dieser Stelle. Der Abschied fiel schwer, aber wir mussten ja irgendwann weiter nach Zwickau.

Nach gefühlt 427,5 Schlaglöchern (armer Bobby) kamen wir dann auch in der Turnhalle des ESV Lok Zwickau an und starteten nach kurzem Einspielen in das zweite Punktspiel des Tages.

Die Doppel beließen wir in der gewohnten Zusammenstellung und auch die Ergebnisse blieben gleich – Valeriya und Sandra gewannen ganz sicher gegen Richter/Kayser und Jule und ich gestalteten das Spiel gegen Büchler/Hüttel zwar knapp, verloren letztlich aber mit 1:3 (vielleicht hätte ich bei 16:16 im 4. Satz doch keine Auszeit nehmen sollen…).

Die Punkte der ersten Einzelrunde wurden ebenfalls geteilt – Valeriya gewann genauso klar gegen Büchler wie Sandra gegen Hüttel verlor. Ich lieferte mir gegen Richter am Anfang ein enges Match, verlor aber dann doch deutlich mit 1:3. Jule lag gegen Kayser zunächst mal wieder mit 1:2 hinten, konnte sich dann aber doch trotz der aufgeheizten Stimmung (und das lag nicht an den Temperaturen) im Entscheidungssatz durchsetzen.

Die Zeichen deuteten damit ein enges und hitziges Spiel an.

Hitzig blieb es, aber Dank einer hervorragenden 2. Einzelrunde von uns zum Glück nicht eng. Sandra machte den Anfang: In einem hochklassigen und sehr knappen Spiel gegen Büchler setzte sie sich letztlich mit 17:15 im 4. Satz durch – WOW. Das war wirklich nichts für schwache Nerven! Valeriya verlor gegen Hüttel nur einen Satz, gewann die anderen drei jeweils zu 4 – STARK! Jule ließ es sich nicht nehmen auch in ihrem letzten Spiel des Tages über 5 Sätze zu gehen. Gegen Richter verlor sie zunächst mit 2:11 und 4:11, stellte dann ihre Taktik um und drehte damit das gesamte Spiel zu ihren Gunsten – BRAVO! Auch ich musste gegen Kayser in den Entscheidungssatz und hatte am Ende in einem äußerst unansehnlichen Match, bei welchem teilweise meterhoch geschupft wurde, die stärkeren Nerven – PUH!   

So führten wir plötzlich und unerwartet mit 7:3 und es war Sandra als Nummer eins überlassen, gegen die Zwickauer Nummer drei Richter den Siegpunkt zu holen. Das machte sie dann auch ohne Umschweife und sicherte uns den klaren und besonders in der Höhe sehr überraschenden Sieg.

Anschließend fuhren sie und Bobby uns auch sicher wieder zurück nach Leipzig.

Im letzten Saisonspiel treffen wir am Samstag, den 22.04. um 14 Uhr auf Saxonia Freiberg. Nach der verkorksten Hinrunde stehen wir nun auf Tabellenplatz 4 und können uns noch den dritten Platz holen. Das ist natürlich unser Ziel, damit wären wir dann auch Erster in der Rückrundentabelle 😊 Also bitte Daumen drücken und uns bestenfalls vor Ort anfeuern!

Viele Grüße, Steffi