Kekse helfen siegen – 8:5 gegen Zwickau

Nachdem wir letztes Wochenende aufgrund verschiedener kurzfristiger Ausfälle (es gibt tatsächlich noch anderes außer Corona) unsere beiden Spiele kampflos abgeben mussten, wollten wir es heute besser machen. Sandra war wieder fit, Jules Kinder auch, Tina und ich standen parat. Zwickau kam mit Wasikova, Göhler, Hüttel und Kayser in unsere Halle, in der heute ganz schön viel los war.

Die Doppel gestalteten wir jeweils recht kurz und schmerzlos. Jule und Sandra waren zwar die ersten beiden Sätze gegen Wasikova/Göhler gut im Rennen, mussten aber dennoch nach 3 Sätzen gratulieren. Tina und ich hatten gegen Hüttel/Kayser das einfachere Los und konnten in 3 Sätzen gewinnen. Damit der Start zumindest nicht missglückt.

In der 1. Einzelrunde ging die Punkteteilung weiter. Jule (wieder deutlich besser als noch vor ein paar Wochen) konnte Göhler mit 3:1 in Schach halten. Tina gewann gegen Wasikova den 1. Satz, doch dann ging es so langsam dahin und im vierten Satz hatte man das Gefühl, dass die Zwickauerin noch 2 Gänge hochgeschalten hatte. Sandra ließ gegen Kayser aber auch gar nichts anbrennen und ich kämpfte mich gegen Hüttel, die mir doch ein ums andere Mal die Bälle um die Ohren haute, in den Entscheidungssatz, in dem ich sogar 8:5 führte. Leider verließ mich dann ein bisschen der Mut und so leitete ich eine kleine Serie von Fünfsatzniederlagen ein. Denn auch Jule musste sich 9:11 im Fünften gegen Wasikova geschlagen geben. Dabei hatte sie 2:0 geführt und Wasikova hatte auch weiterhin Probleme mit Jules Noppe. Dennoch reichte es nicht und das Gleiche galt für Tina gegen Göhler. Tina kämpfte sich zwar mit 15:13 noch in den fünften Satz, der aber recht klar nach Zwickau ging.

Sandra brach mit einem 3:1 gegen Hüttel den Bann und konnte zum 4:5 verkürzen. Da ließ ich mich nicht lumpen und eierte ein 3:1 gegen Kayser zusammen. Im Anschluss schlug Sandra gleich nochmal zu und zwar gegen Wasikova, die sie mit 11:9 im fünften Satz bezwingen konnte. Besonders sehenswert der letzte Ballwechsel, bei dem Sandra mehrfach Ballonabwehr spielte, bevor Wasikova den letzten Ball verschlug. Ja, in der Rolle fühlt sich Sandra wohl – sich erst warm spielen und dann die Nr. 1 besiegen. Damit gingen wir erstmals in Führung – 6:5. Leicht war es danach aber nicht, den Sieg einzufahren. Jule musste gegen Hüttel über die volle Distanz – riss sich dann aber zusammen. Auch Tina musste sich bis zuletzt konzentrieren, um gegen Kayser in vier Sätzen den Sack zum 8:5 zuzumachen.

Dieser Sieg war ein hartes Stück Arbeit, das uns aber mit Kuchen und Keksen versüßt wurde. Parallel gewann die 2. Herren (nach eigener Aussage) ein bisschen unerwartet (zumindest in der Höhe) gegen die Leutzscher Füchse – das lief nicht schlecht für uns heute.

Zwei Spiele haben wir noch in der Hinserie und hoffen, auch diese erfolgreich bestreiten zu können.

Viele Grüße an alle, Ute

Daheim pfui – Auswärts hui.

Unser Heimspiel gegen Jena startete direkt unter schlechten Vorzeichen: nach wenigen Bällen musste Hendrik das Einspielen abrechen; sein Rücken hatte erneut dicht gemacht.

Zum Glück konnte Dirk noch sehr kurzfristig einspringen und zum Spieler des Tages (auf holzhausner Seite) werden.

Zwar hatten wir durchaus einige Chancen das Ergebnis knapper zu gestalten, am Ende stand trotzdem ein klares 2:8 gegen uns.

Yankee und Dirk in einem starken Doppel, sowie Dirk gegen den jungen Ishida lieferten uns die Punkte.

Oben suchte Robert noch seine Form und Selbstvertrauen und Ich bin nach der langen Verletzungspause zumindest im ersten Paarkreuz noch etwas überfordert.

Yankee konnte leider nicht an die gute Form der Vorwochen anknüpfen. Einzig Dirk machte bärenstarke spiele und war maßgeblich daran beteiligt einen noch klareren Ausgang zu verhindern. Selbst gegen den starken Bradai war er im vierten Satz schon fast auf der Siegerstraße.

Schwerer als die Niederlage wiegt natürlich die Befürchtung, dass Hendrik nun länger ausfallen könnte.

Die Woche darauf durften wir beim Tabellenletzten aus Halle ran. Weiterhin dezimiert durch die Ausfälle von Henne und Roman, zogen wir mit Edeljoker Marvin in die Schlacht. Unser Gegner musste ebenfalls auf seine Nummer 2 und 3 verzichten, sodass für beide Mannschaften die Ausgangslage ähnlich war.

Nach holprigen Start in den Doppeln (Robert und ich mit schwacher Leistung), konnten wir in der ersten Einzelrunde eine Serie starten und alle Spiele für uns entscheiden.

Hier war mein Match gegen „Michu“ Jirasek sicherlich das umkämpfteste.

Robert H. konnte dann mit 3:2 ebenfalls gegen Jirasek den Gesamtsieg perfekt machen. Das wird ihm hoffentlich das nötige Vertrauen in die eigene Stärke für die kommende Spiele geben.

Marvin, der sein erstes Spiel souverän gewonnen hatte, kam im zweiten Match überhaupt nicht gut mit dem unangenehmen Spiel seines Gegners zurecht und gab so den zweiten Punkt zugunsten der Gastgeber ab.

Mensch des Tages war Yankee, der sowohl im Doppel mit Marvin glänzte, als auch im Einzel stark und ohne Satzverlust zu überzeugen wusste.

Insgesamte ein recht deutliches 8:2 für uns.

Bleibt abzuwarten, wie lange wir auf Hendrik verzichten müssen und wohin die Formkurve bei unseren Akteuren noch so zeigen mag.

Gregor

Oberliga Auswärtswochenende: ein Spielbericht von Robert H.

Am vergangenen Wochenende standen bei uns in der Oberliga gleich 2 Punktspiele an und zwar gegen den TSV Elektronik Gornsdorf (am Samstag) sowie gegen den TTC Lugau (am Sonntag).

Gegen Gornsdorf, die derzeit mit 3:5 Punkten im Mittelfeld der Tabelle stehen, war es im Vorhinein das Ziel 2 Punkte mitzunehmen. Dass die Doppel mit 1:1 ausgingen war völlig in Ordnung, auch wenn ich und Robert mit unserer Leistung nicht ganz zufrieden waren.

Hendrik machte dann mit einem starken Spiel gegen die Nummer 2 von Gornsdorf das 1:1 zu einem 2:1 für uns. Ich wiederum verlor mein Spiel mit 3:1 Sätzen – somit wieder ein ausgeglichenes 2:2. Nun lag es an unserem starken unteren Paarkreuz aus dem 2:2 möglicherweise eine Führung zu kreieren. Robert machte den Anfang und gewann mit einer soliden Leistung gegen Alister Seltmann mit 3:0

Gregor machte währenddessen am Nebentisch das Spiel seines Lebens aber eher im negativen Sinne. Trotz seiner eher mäßigen Leistung konnte er das Spiel nach einem 1:2 Satzrückstand auf schäbige Art und Weise noch gegen Chris Lasch gewinnen.

Somit stand es 4:2 und uns fehlten somit nur noch 2 Punkte zum Sieg. Hendrik begann gegen die Nummer 1 von Gornsdorf Ales Hanl wieder sehr stark und führte schnell mit 2:0. Eine jeweils hohe Führung im dritten sowie im vierten Satz konnte ihm allerdings noch nicht zum Spielgewinn verhelfen und somit ging es in den fünften Satz wo Hendrik trotz Matchball gegen sich das Spiel gewinnen konnte. Ich hatte es wegen kleiner Unstimmigkeiten mit meinem Schläger gegen die Nummer 2 Denis Benes sehr schwer. Ich verlor in 3 Sätzen. Um einen Sieg zu holen musste also noch ein Punkt aus dem unteren Paarkreuz kommen.

Robert machte das kurz und schmerzlos und gewann ohne Probleme gegen Chris Lasch mit 3:0. Gregor hingegen konnte seine Leistung aus dem Spiel zuvor nicht steigern und verlor somit mit 1:3 gegen den stark aufspielenden Alister Seltmann. Das Endergebnis lautete somit 6:4. Das Ziel 2 Punkte aus Gornsdorf mitzunehmen gelang uns also.

Da Gornsdorf und Lugau nicht weit auseinanderliegen, haben wir uns dazu entschieden die Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Pension zu verbringen, was alles deutlich entspannter machte. Außerdem konnten wir so noch eine wenig zusammensitzen und auch etwas Pokern.

Am Sonntag ging es dann gegen Lugau, die noch ohne Niederlage die Tabellenspitze anführten. Es war somit klar, dass das Spiel gegen Lugau kein leichtes wird.

Die Doppel spielten wir in gleicher Aufstellung wie gegen Gornsdorf. Ich und Robert konnten uns im Vergleich zum Vortag deutlich steigern und wir gewannen unser Doppel mit 3:1 Sätzen. Hendrik und Gregor hingegen fanden nicht so richtig in das Spiel; sie verloren knapp mit 1:3 Sätzen. Somit stand es nach den Doppeln wie am Vortag auch schon 1:1.

Ich und Hendrik verloren unser erstes Spiel jeweils sehr knapp mit 1:3 Sätzen. In beiden Spielen wäre deutlich mehr drin gewesen, aber wir Beide konnten unsere Chancen leider nicht nutzen.

Robert machte dann gegen Petr Wasik die Nummer 3 von Lugau ein solides Spiel und es fühlte sich immer so an als ob Robert ihn unter Kontrolle hätte. Am Ende ging das Spiel leider trotzdem 3:2 verloren. Gregor der am Tag zuvor seine gewohnte Leistung noch nicht wirklich abrufen konnte, wollte gegen Thomas David wieder zu alter Stärke zurückfinden. Dies gelang ihm am Anfang nur teilweise, schnell lag er mit 1:2 Sätzen zurück. In den Sätzen 4 und 5 drehte Gregor aber nochmal auf und gewann somit das Spiel und verkürzte auf 2:4.

In meinem Spiel gegen Stanislav Chornobaiev, die Nummer 2 von Lugau, ging dann nicht mehr wirklich viel. Ich verlor das Spiel relativ deutlich in 3 Sätzen. Auch Hendrik, der am gestrigen Tag noch so locker und befreit aufspielte, fand gegen Krisztian Katus nicht wirklich ins Spiel und verlor mit 0:3 Sätzen.

Robert und Gregor verkürzten dann mit zwei starken 3:1 Erfolgen auf 4:6.

Trotz der Niederlage gegen Lugau sind wir mit unserer Leistung am vergangenen Wochenende zufrieden und wir sind jetzt schon heiß auf das nächste Punktspiel.

Robert H.

Sonntag 13:30 Uhr: Oberligateam empfängt Jena

Zum ersten Oberligaheimspiel der noch jungen Saison kommt die Reserve des SV Schott Jena in unsere Halle. Mit einem Punktekonto von 5:5 haben die Jenaer eine ausgeglichene Bilanz vorzuweisen und konnten zuletzt mit einem Heimsieg gegen Mühlhausen aufwarten.

Die Gäste verfügen über eine sehr ausgeglichene und breit aufgestellte Mannschaft. So kamen in fünf Spielen bereits acht verschiedene Spieler zum Einsatz, die auch alle bereits erfolgreich Siege sammeln konnten. In Top-Aufstellung gehört Jena sicherlich zu den besten Teams der Liga.

Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen.